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Wirtschaft

Frey gewinnt den Store of the Year Award 2020

Das neu konzipierte Modehaus in Marktredwitz überzeugte die Jury des Handelsverbands Deutschland in Berlin.

Große Freude herrschte unter den Frey-Verantwortlichen bei der Feierstunde in Berlin. Foto: Jörn Wolter
Große Freude herrschte unter den Frey-Verantwortlichen bei der Feierstunde in Berlin. Foto: Jörn Wolter

Cham.Große Freude herrschen seit Mittwochabend im Frey Modeerlebnishaus in Marktredwitz und in der ganzen Frey Unternehmensgruppe. Der Grund: die Auszeichnung des Handelsverbands Deutschland zum „Store of the Year 2020“ im Bereich Fashion, mit dem die neue Damenwelt in Marktredwitz ausgezeichnet wurde. Das Frey-Konzept setzte sich gegen 80 Mitbewerber durch.

Helmut Hagner, Unternehmensleitung bei Frey, der zusammen mit Tobias Kastner den Award beim Handelsimmobilien-Kongresses in Berlin entgegennahm, ist sichtlich stolz: „Das Top-Modehaus 2020 befindet sich nicht in Hamburg, München, Düsseldorf oder Berlin, sondern in Marktredwitz. Das ist eine unglaubliche Geschichte, die in der Entscheidung, die Damen-Abteilung in Marktredwitz zu sanieren, ihren Ursprung hat.“

Federführend bei der architektonischen Ausrichtung war die Unternehmerin Caroline Frey selbst, die durch ihre Handschrift der neuen Abteilung eine individuelle Note gab. Aufgrund der starken Modekonkurrenz, mit der sich auch das Frey Modeerlebnishaus in Marktredwitz auseinandersetzen muss, wurde der Umbau komplett neu durchdacht, um etwas Besonderes zu schaffen.

In der Kategorie „Fashion“ war der Wettbewerb sehr stark. In seiner Laudatio erklärte Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsführung der BBE in München, dass es sich in diesem Jahr um drei sehr gute Konzepte unter den Nominierten handelt und die Entscheidung knapp ausfiel.

Deppe stellte unter anderem heraus, wie Frey mit exzellenter Beratung durch top ausgebildete Modeberater und bewusster Fokussierung auf den Wohlfühlfaktor seiner Gäste eine Kundenbindung weit über die Grenzen von Marktredwitz gelingt. Die Jury war begeistert von Architektur, Private Shopping-Lounges, Modepräsentation Sortiment, Umkleidekabinen und einem 360 Grad-Spiegel.

Einen starken Eindruck hinterließ bei der Jury auch die digitale Verknüpfung von Online und Offline, die beispielgebend für die Branche sei. Dazu Helmut Hagner: „Wir müssen unsere Produkte, Services und alles, was Frey zu was Besonderem macht, in unseren digitalen Schaufenstern abbilden, um da zu sein, wo unsere Kunden sind.“

Der „Store of the Year“ wird seit 16 Jahren vom Handelsverband Deutschland (HDE), in Berlin verliehen. Die Jury mit elf Handelsexperten beurteilt Geschäfte nach Innovationsgrad, Kundennutzen, Wertschöpfungspotenzial, Erlebniswert, Leitbildfunktion und Alleinstellungsmerkmal. Mehr als 80 Bewerbungen gingen beim HDE in diesem Jahr ein.

Das Unternehmen

  • Häuser:

    Die Modeerlebnis- und Einrichtungshäuser in Ostbayern gehören mit seinen 600 Mitarbeitern zu den führenden in Sachen Mode und Möbel.

  • Entwicklung:

    1830 als Kurz- und Stickwarenladen gegründet, ließ Mathias Frey das Geschäft 1901 ins Handelsregister eintragen. Bis heute hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und betreibt nun vier Modeerlebnishäuser in Cham, Marktredwitz, Schwandorf und Bad Kötzting sowie drei Einrichtungshäuser in Cham, Weiden und Marktredwitz. Auch Restaurant gehören dazu.

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