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Montag, 20. August 2018 27° 2

Furth im WAld

Friedhöfe bekommen Urnen-Erdgräber

In seiner Sitzung am Donnerstagabend hat der Stadtrat die Verordnung über die Reinhaltung und

Furth im WAld.Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter (Reinigungs- und Sicherungsverordnung) neu erlassen. Außerdem wurde mitgeteilt, dass der Haushalt 2018 rechtsaufsichtlich vom Landratsamt genehmigt wurde. Es seien keine Auflagen und Bedingungen erfolgt, freute sich Bürgermeister Sandro Bauer, nur der Hinweis, dass bei einer so hohen Verschuldung zumindest langfristig eine Konsolidierung erreicht werden solle. Der Bürgermeister sprach seinen zuständigen Mitarbeitern ein Kompliment für die Vorarbeit des Haushaltsplans aus. Schließlich sei auch eine positive Entwicklung angemerkt worden, natürlich mit dem Hinweis darauf, künftig sparsam zu sein.

Der Stadtrat beschloss zudem die Vorschlagsliste zur Schöffenwahl. Fünf Personen hatten sich gemeldet, bis zu sechs könne die Stadt nennen, es stünden also alle auf der Liste: Karin Altmann, Gerhard Breu, Marco Hahn, Isolde Herold und Karl-Heinz Stauber.

Bank für den Spielplatz am See

Weiter ging es in der Sitzung um die Änderung des Bebauungsplans Gra-bitz-West. Der Bürgermeister gab außerdem bekannt, dass die Baumaßnahme am Friedhof in Lixenried in dieser Woche begonnen habe. Aus dem Weg würden Betonplatten ausgebaut und dieser werde befestigt und mit Split versehen. Außerdem wurde ein Standort für Urnenstelen festgelegt, und es gibt eine Möglichkeit für Erd-Urnengräber. Der Bewuchs wird zum Teil komplett beseitigt oder zurückgeschnitten und durch eine pflegeleichtere Bepflanzung ersetzt. Zudem erhält der Hauptweg eine Beleuchtung. Die Betonplatten, die aus dem Weg entfernt werden, gehören den Lixenriedern teilweise selbst. Wer sie wiederhaben möchte, kann sie abholen. Am Friedhof in Furth im Wald entstehen ebenfalls Erdgräber für Urnen, und auch in Ränkam würde man so etwas gerne mit vorsehen.

Unter dem Tagesordnungspunkt Anfragen wollte Franz Former wissen, ob die Stadt bei dem kleinen Spielplatz am Drachensee eine Bank für die Eltern aufstellen könne. Das werde man veranlassen, sagte der Bürgermeister.

Unterschriften für den Brunnen

In Bezug auf das Leichenhaus wollte Michael Mühlbauer wissen, ob man im Zeitplan sei, weil sich die Bautätigkeit seiner Meinung nach in Grenzen halte. Es sei schon in Ordnung, dass die Maßnahme auf drei Jahre verwirklicht werde, aber er sei doch der Meinung, dass etwas vorwärtsgehen müsse. Man werde in der nächsten Sitzung über den aktuellen Projektstand informieren, kündigte der Bürgermeister an.

Ernst Glaser fragte nach dem Trinkwasserbrunnen in Ränkam, der schon länger nicht mehr funktioniere. Die Bürger hätten diesbezüglich sogar schon Unterschriften gesammelt. Der Mechanismus des Fußpedals sei kaputt, sagte der Bürgermeister. Eine Reparatur wäre schon möglich, allerdings habe sich die Verordnung zur Trinkwasserqualität verschärft. Wenn Trinkwasser kommen solle, sei das mit einigem Aufwand verbunden. Unter anderem würde Strom für eine Zeitschaltuhr für eine regelmäßige Spülung benötigt. Man sei auf der Suche nach einer anderen Lösung, um den Brunnen wieder in Betrieb zu nehmen.

stadtrat

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