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Schorndorf

Friedhofsgänge zu Ehren der Toten

Auch die Schorndorfer Kirchengemeinde „Maria Immaculata“ gedachte an Allerheiligen und Allerseelen in großer Anzahl den toten Angehörigen, Verwandten und Freunden.

Die beiden Ruhestandsgeistlichen Hans Gschlößl (Schorndorf) und Josef Schmaderer (Roding) beim Friedhofsgang.  Foto: cls
Die beiden Ruhestandsgeistlichen Hans Gschlößl (Schorndorf) und Josef Schmaderer (Roding) beim Friedhofsgang. Foto: cls

Schorndorf.

„Ihr Freunde Gottes allzugleich, verherrlicht hoch im Himmelreich“. Schon das Eröffnungslied verwies auf das Hochfest Allerheiligen. „Wir haben heute besonders die himmlische Herrlichkeit im Blick, die auch Ziel unseres Glaubensweges ist“, so Pfarrer Martin Schöpf. In der Predigt ging der Geistliche noch näher auf diesen Gedanken ein. Der Glaubensweg auf Erden sei kein leichter. Schöpf verwies in diesem Zusammenhang auf die streitende, leidende und triumphierende Kirche. Um den Glaubenskampf zu bestehen, gelte es die Gebote im Blick zu haben. Vor allem wurden die Gottes- und die Nächstenliebe herausgestellt.

Bei der Andacht am Nachmittag mit den beiden Ruhestandsgeistlichen Hans Gschlößl und Josef Schmaderer, der aus Neuhaus stammt und dessen Elterngrab sich auf dem Schorndorfer Friedhof befindet, stand das Totengedenken im Mittelpunkt. „Unsere Verstorbenen sind es uns wert, dass wir hier im Gotteshaus für sie zusammenkommen, dass wir an sie denken und dass wir für sie beten“, so Geschlößl. „Sie sind uns nur vorausgegangen“. Seit dem letzten Allerheiligen haben 14 Frauen und Männer auf dem Schorndorfer Gottesacker die letzte Ruhe gefunden, für jeden Einzelnen wurde an der Osterkerze ein Licht entzündet.

Zu Friedhofgang und der Gräbersegnung hatten sich Hunderte von Gläubigen an den Gräbern ihrer Familien versammelt. Beim Rundgang segneten Gschlößl und Schmaderer die Ruhestätten mit Weihwasser und Weihrauch. Wie jedes Jahr zeigten sich die Gräber zu Allerheiligen in ganz besonderer Weise mit Trockengestecken, Herbstpflanzen und frischen Schnittblumen geschmückt. Auf den Gräbern brannten die Seelenlichter als Zeichen der Auferstehung und Verbundenheit über den Tod hinaus.

Während sich an Allerheiligen die Blicke vor allem zu den Heiligen richten, ist es an Allerseelen die Erinnerung an die Verstorbenen. Entsprechend fand auch am Allerseelenabend nochmals ein Friedhofsgang statt.

Verstorbenengedenken: Franziska Raith, Thierling (94 Jahre); Rosa Daiminger, Radling (78 Jahre); Hildegard Baumann, Tretting (78 Jahre), Josef Ederer, Radling (63 Jahre); Josef Baumann, Tretting (88 Jahre); Agnes Valta, Schorndorf (77 Jahre); August Schleich, Schorndorf (77 Jahre); Heinrich Wittmann, Neuthierling (65 Jahre); Dr. med. Sibylle Carl, Haid am Bühl (38 Jahre); Robert Ketterl, Neuhaus (70 Jahre); Martina Piendl, Schorndorf (49 Jahre); Johanna Fischer, Thierling (82 Jahre); Stilla Kraus, Schorndorf (73 Jahre); Arnold Hausladen, Schorndorf (52 Jahre). (cls)

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