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Investition

FSV Pösing plant neue Bewässerungsanlage

Der Sportverein möchte in den Hauptplatz eine Bewässerung einbauen. Die Mitglieder stimmten einstimmig dafür.
von Thomas Mühlbauer

Die geehrten „Regen-Macher“ erhielten als Dank jeweils ein kleines Präsent überreicht. Foto: Mühlbauer
Die geehrten „Regen-Macher“ erhielten als Dank jeweils ein kleines Präsent überreicht. Foto: Mühlbauer

Pösing.Ins Sportheim an der Brückl Seign lud der FSV Pösing seine Mitglieder zu einer außerordentlichen Jahresversammlung ein. Der Grund dafür war, dass der FSV mit dem Einbau einer automatischen Bewässerungsanlage in den Hauptplatz eine große Investition plant, die das Volumen von 10 000 Euro übersteigt. Damit ist laut Satzung die Vorstandschaft nicht mehr bevollmächtigt, dies eigenverantwortlich zu entscheiden. Hierzu hieß Vorsitzender Christian Schmitz einige Ehrengäste willkommen, darunter auch die beiden Bürgermeister Edmund Roider und Klaus Kores.

Bereits vor ein paar Jahren wurde beim Umbau des Hartplatzes auf einen Rasenplatz hier eine Bewässerung mit eingebaut, was sich im Nachgang als super Sache erwies. Alexander Roider kümmerte sich nun mit darum, dass diese nun auch vollautomatisch läuft. Nun rückte der Hauptplatz immer mehr in den Fokus. Bislang wurde dieser stets nur mit zwei mobilen „Regnern“ bewässert. So hieß es Wasserschläuche ziehen und das Wasser manuell auf und wieder zudrehen. „Das war stets mit großem Aufwand verbunden. Vor allem durch die letzten trockenen Sommer musste immer häufiger bewässert werden“, so Schmitz. Um sich diese Arbeit für die Zukunft zu ersparen, da die Ehrenamtlichen nicht mehr werden, möchte man nun eine Bewässerung einbauen lassen, so der Vorsitzende. Dass der FSV Pösing diese Kosten von geschätzt 15 000 Euro schultern kann, hilft ein Sonderförderprogramm des BLSV, welches dieser kürzlich ins Leben gerufen hat. Denn hier ist eine Förderung in Höhe von 55 Prozent möglich. Denn der Sportverein erfüllt die Voraussetzungen, die hier notwendig sind, so Schmitz. Hinzu kommt, dass der FSV nur Pächter am Gelände ist. Eingebaut werden sollen über das Rasenspielfeld verteilt zehn Teilkreisregner und drei Vollkreisregner. Das Wasser fließt dabei aus zwei Anzapfpunkten, die sich an jeder Seite des Spielfeldes befinden. Zudem werden die dafür notwendigen Wassergräben an jeder Seite des Spielfeldes gegraben.

Damit die Maßnahme von geschätzt 15 000 Euro auch so durchgeführt werden kann, verlängert die Gemeinde Pösing den Pachtvertrag bis 2050. Christian Schmitz äußerte dabei die leise Hoffnung, dass man die Anlage, sofern alles nach Plan läuft, womöglich sogar noch in diesem Herbst einbauen kann.

Nachdem Schmitz auch noch mitteilte, dass Hauptkassier Hans Graml ebenfalls sein grünes Licht dafür gab, dass sich der Verein diese Maßnahme auch leisten kann, hatten die Mitglieder das Wort. Hierbei kamen keine Einwände, schlussendlich stimmte man einstimmig für den Einbau einer Beregnungsanlage am Hauptrasenplatz. Bürgermeister Roider wies darauf hin, dass das Wasser für die Beregnungsanlage die Gemeinde unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Lob dem Team

  • Wasser:

    Das Wasser für die Anlagen stellt bislang die Gemeinde unentgeltlich parat. Bürgermeister Roider bat darum, auch künftig sparsam damit umzugehen.

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