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Tiefenbach

Führung zu Ludwig Gebhards Skulpturen

Ein besonderes Angebot gibt’s am kommenden Sonntag für alle Kulturinteressierten: Nicht nur, dass die beiden Tiefenbacher Museen geöffnet sind (Museum Ludwig Gebhard von 14 bis 16 Uhr und Museum Ehem.
Ludwig Prögler

Die zwischen Pfarrkirche und Spaßettl platzierten Skulpturen Gebhards werden am kommenden Sonntag bei einer Führung erläutert.
              Foto: Ludwig Prögler
Die zwischen Pfarrkirche und Spaßettl platzierten Skulpturen Gebhards werden am kommenden Sonntag bei einer Führung erläutert. Foto: Ludwig Prögler

Tiefenbach.Klöppelschule von 13 bis 16 Uhr), um 14 Uhr findet zudem eine Führung mit Dr. Bärbel Kleindorfer-Marx, Kulturreferentin des Landkreises Cham, entlang des Skulpturenwegs Ludwig Gebhard statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Museum in der Hauptstraße 23 in Tiefenbach. Der Eintritt ist frei.

In der „Alten Schule“ in Tiefenbach befindet sich das Museum des in Tiefenbach geborenen Künstlers Ludwig Gebhard (1933 bis 2007). Im Mai 2019 wurde der Skulpturenweg , der von der Pfarrkirche St. Vitus hinauf zum Museum führt, eröffnet. Dauerhaft präsentiert werden hier 13 Skulpturen Gebhards aus den Jahren 1981 bis 1986. Gebhard gehörte vor allem mit seinen farbigen Linolschnitten zu den führenden Druckgrafikern der zeitgenössischen Kunst. Im Museum sind farbige Linolschnitte, Radierungen und Plastiken Gebhards sowie textile Arbeiten nach seinen Entwürfen zu sehen. 2019 ist die Ausstellung „Ludwig Gebhard – Alles Zeichnung. Von der Skizze über die Feder, den Bleistift und den Buntstift zur Graphit-Lasur“ zu sehen.

Das Museum Ehem. Klöppelschule im Rathaus ist von 13 bis 16 Uhr zu besichtigen. Mitglieder des Klöppelkreises führen die Kunst des Spitzenklöppelns vor. Das „Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald“ zählt gemeinsam mit 30 weiteren Traditionen und Wissensformen sowie zwei „Gute Praxis-Beispielen“ zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland. Mit der Gründung der Spitzenklöppelschulen 1901 in Stadlern, 1906 in Schönsee und 1907 in Tiefenbach hatte der Bayerische Staat gezielt diese traditionelle, arbeitsintensive Handwerkstechnik zur Erzeugung handgefertigter Spitzen im Grenzland zu Böhmen gefördert, um der seinerzeit industriefernen und abgelegenen Mittelgebirgsregion einen Erwerbszweig zu erschließen. Ausgehend von den Klöppelschulen entwickelte sich das Spitzenklöppeln zu einem überregional bedeutenden Zweig der Hausindustrie. (wpa)

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