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Sitzung

Für Senioren einiges bewirkt

Bürgermeisterin bescheinigt dem Seniorenbeirat großes Engagement. Vorsitzender Harasim sieht dennoch einige Baustellen.
Andreas May

Vorsitzender Reinhold Harasim wünscht sich für den Chamer Seniorenbeirat mehr finanzielle Unterstützung. Foto: Andreas May
Vorsitzender Reinhold Harasim wünscht sich für den Chamer Seniorenbeirat mehr finanzielle Unterstützung. Foto: Andreas May

Cham.Ob Bürgermeisterin Karin Bucher oder Dekan Walter Kotschenreuther: Nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Persönlichkeiten aus der Lokalpolitik bis hin zur geistlichen Vertretung waren zur Delegiertenversammlung des Seniorenbeirates am Montagnachmittag ins Chamer Hotel am Regenbogen gekommen.

„Der Seniorenbeirat war heuer alles andere als untätig“, stellte Vorsitzender Reinhold Harasim in seinem Tätigkeitsbericht 2019 fest. So konnte beispielsweise sehr schnell eine neue Holzbank in seniorengerechter Höhe aufgestellt werden. Erfolge konnten im Stadtgebiet auch durch weitere Absenkungen von Bürgersteigen oder eine Parkplatzabschrägung in der Stadellohe verbucht werden.

Pro Jahr finden im zweimonatigen Turnus sechs Beiratssitzungen statt. Wichtiger Bestandteil der Jahresarbeit waren die Sitzungen der Arbeitskreise „Landkreis Cham inklusiv“ und „Offene Behindertenarbeit“ im April bzw. Mai. Waren die Besuche der Sommerfeste im Mai laut Harasim noch eher mit Arbeit verbunden, so waren die regelmäßigen Besuche in den Heimen St. Michael und ProCurand eher von geselliger Natur. Gäste und Bewohner verbringen immer wieder unterhaltsame Nachmittage, welche in der Regel musikalisch untermauert werden. Ein Highlight war die Stadtrundfahrt für die Heimbewohner am 29. April. Der Bus war ausgebucht, und auch Senioren mit Rollstuhl konnten teilnehmen. Hervorgehoben wurde auch der rege Austausch im Zuge der Städtepartnerschaft mit dem tschechischen Klatovy.

Harasim thematisierte auch „unangenehme Themen“, die dem Seniorenbeirat am Herzen liegen. Die finanzielle Förderung durch die Stadt in Höhe von 1500 Euro reiche bei weitem nicht aus, so der Vorsitzende. Um zu überleben, bedürfe es stets Spenden und der Gunst anderer, was langfristig zu großen Problemen führen werde. Ein Ärgernis sei auch eine angebliche Spende in Höhe von 3000 Euro gewesen, die sich jedoch im Nachhinein als kostspielige Zweckgebundenheit entpuppt habe, so dass dem Beirat am Ende lediglich 80 Euro übrig blieben.

Nachdem mit dem einwandfreien Kassenbericht und der einstimmigen Entlastung von Christine Zänglein wieder positivere Töne angeschlagen worden waren, dankte Bürgermeisterin Bucher dem Seniorenbeirat für sein großes Engagement. Das Stadtoberhaupt hatte ohnehin beschwichtigt: „Bei besonderen Veranstaltungen ist jederzeit ein zusätzlicher Zuschuss seitens der Stadt möglich.“

Den Abschluss der Versammlung bildete der Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“. Die Anwesenden gaben den Delegierten einige Anregungen mit auf den Weg, auf deren Realisierung sie hoffen. (cia)

Stadtrundfahrt

  • Anmeldung:

    Interessierte an einer solchen Stadtrundfahrt können sich in der Stadtverwaltung bei Rebecca Vögerl, Tel. (0 99 71) 85 79 128, oder direkt bei einem der Beiräte melden.

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