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Montag, 23. April 2018 21° 8

Beruf

Fundament für die Zukunft

Auszubildende der Mühlbauer Group erhielten ihre Facharbeiterbriefe. Fünf wurden für ihre sehr guten Leistungen ausgezeichnet.

46 junge Menschen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, mit auf dem Bild die Verantwortlichen. Foto: Mühlbauer Group

Roding.46 junge Menschen haben ihre Ausbildung bei der Mühlbauer Group in Roding und Stollberg erfolgreich beendet; nun wurden sie von Firmengründer Josef Mühlbauer, der Geschäftsleitung sowie den Ausbildungsverantwortlichen feierlich in die Berufswelt entlassen. Fünf von ihnen dürfen sich besonders freuen: Sie wurden für ihre sehr guten Leistungen geehrt, mit denen sie die IHK-Prüfungen bzw. die Berufsschule abgeschlossen haben.

In den vergangenen zwei- bzw. dreieinhalb Jahren haben die 18 Industriemechaniker, acht Werkzeugmechaniker, acht Elektroniker für Betriebstechnik, vier Zerspanungsmechaniker, drei Industriekauffrauen, zwei Mechatroniker und zwei Fachkräfte für Lagerlogistik sowie eine technische Produktdesignerin das Fundament für ihre berufliche Zukunft gelegt.

In dieser Zeit haben die Azubis viel erlebt: Die Industriemechaniker beispielsweise konnten in den Fachabteilungen von der Bearbeitung von Metallen und Kunststoffen über Steuerungstechnik bis hin zur Montage von kleinsten Bauteilen, aber auch von ganzen Maschinen und Anlagen, alle Fähigkeiten aus dem Bereich Maschinenbau erlernen, die sie benötigen, um nun im Berufsleben richtig durchzustarten.

Auch die Werkzeugmechaniker haben verschiedene Abteilungen durchlaufen, und dabei gelernt, wie man Stanzwerkzeuge, Biegevorrichtungen oder Gieß- und Spritzgussformen für die industrielle Serienproduktion anfertigt. Auf dem Ausbildungsplan standen neben einer fundierten Grundausbildung im Bereich Metallbe- und -verarbeitung auch CNC-Programmierung, Steuerungstechnik sowie die Montage von Maschinen und Anlagen. Den Elektronikern für Betriebstechnik wurde dagegen zunächst der richtige Umgang mit Werkzeugen und Messinstrumenten nähergebracht. Anschließend lernten sie, elektrische und elektrotechnische Bauteile zusammenzubauen, zu verdrahten, in Betrieb zu nehmen, zu justieren und instandzuhalten – Fertigkeiten, die sie benötigen, um Maschinen und komplette Fertigungslinien aufzubauen.

Weniger technisch, aber ebenso abwechslungsreich, verlief die Ausbildung der Industriekaufleute: Sie wurden in verschiedenen Bereichen wie z. B. Material- und Lagerwirtschaft, Einkauf, Finanzbuchhaltung, Controlling, Personalwesen, Vertrieb, Kundenservice und Marketing eingesetzt; dadurch konnten sie nicht nur die gesamte Firma kennenlernen, sondern auch herausfinden, wo die eigenen Stärken und Interessen für ihr zukünftiges Berufsleben liegen.

Nachdem die gewerblichen Azubis in den vergangenen Jahren den gesamten Produktionsprozess kennengelernt sowie kleinere Aufträge selbst abgewickelt und die kaufmännischen Nachwuchs-Talente unterschiedlichste Abteilungen durchlaufen haben, werden sie alle als ausgebildete Fachkräfte künftig mehr und mehr Verantwortung übernehmen.

Außerdem wird viel Wert auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung auch nach der Ausbildung gelegt, um die Basis für Innovationen und ein erfolgreiches Berufsleben zu schaffen; für einige der jungen Leute stehen interne und externe Weiterbildungen an.

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