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Kommune

Furth: Wer ist zuständig für Pferdemist?

Zur Festzeit säubern die Helfer in Orange die öffentlichen Flächen. Jetzt ist das anders: Es gibt keine gesetzliche Regelung.
Von Michael Gruber

Im Stadrat wurde diskutiert, wer für die Reinigung von Pferdekot außerhalb der Festzeit verantwortlich ist. 
              Foto: Friso Gentsch/dpa
Im Stadrat wurde diskutiert, wer für die Reinigung von Pferdekot außerhalb der Festzeit verantwortlich ist. Foto: Friso Gentsch/dpa

Furth im Wald. Zur Festzeit tragen sie die großen Helden auf dem Rücken: Hoch zu Rosse zieht der Ritter mit seiner Gefolgschaft gegen die Hussen ins Feld, gäbe es da bloß nicht diese übel riechenden Hinterlassenschaften auf der Straße. Als „Tretminen“ kann der Pferdemist eine böse Überraschung für Fußgänger sein. Deswegen läuft es in Furth genauso wie nach dem Pfingstritt in Bad Kötzting ab: Ist der Zug vorbei, rücken die Helfer in Orange an, um die Minen zu entschärfen. Aber was passiert eigentlich, wenn solche Hinterlassenschaften außerhalb der Festzeit auf den Straßen auftauchen?

Das wollte Stadtrat Oskar Mühlbauer in der Stadtratssitzung am Donnerstag wissen. Anlass dafür seien einige Fälle im Stadtbereich gewesen, wo Pferdekot auf der Straße aufgetaucht sei. „Während der Festzeit erledigt das ja der Bauhof, aber welche Regelung gibt es dafür im Moment?“, richtete Mühlbauer seine Frage an die Verwaltung.

Anfrage im Stadtrat

Toni Lauerer, Leiter der Ordnungsamts, räumte ein, dass es hierfür tatsächlich keine gesetzliche Regelung gebe. Allerdings gelten hier die gleichen Anforderungen wie an Hundebesitzer, führte Lauerer fort: „Wenn es sich um ganz krasse Fälle handelt, dann schicken wir dem Halter die Rechnung für die Reinigung.“ Bürgermeister Sandro Bauer brachte „spaßeshalber“, wie er sagte, einen ganz anderen Tipp: „Pferdemist eignet sich super als Dünger für Tomaten!“

Drachenstich

Sie lassen den Further Drachen brüllen

Es braucht ein ganzes Team, um dem Drachen Leben einzuflößen. Ein Blick über die Schulter zeigt: Jeder Handgriff muss sitzen.

SPD-Stadträtin Silke Schell brachte die Verkehrssituation in der Langen Gasse zur Sprache, wo wegen der Firma Elotec viel Verkehr herrsche, die Straße aber schmal sei, was es gerade für Kinder sehr gefährlich mache. Schell erkundigte sich, ob es möglich sei ein Schild für die Autofahrer aufzustellen, das vor spielenden Kindern warnt. Gerade wegen der unübersichtlichen Lage könnten diese oft übersehen werden. Wie Bürgermeister Sandro Bauer ankündigte, werde das Bauamt eine solche Maßnahme verkehrsrechtlich überprüfen. (gm)

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