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Kunst

Further Freiraum geht über die Grenze

Die Ausstellung „Vítejte/Willkommen“ wurde am Donnerstagabend im Chodenmuseum der Further Partnerstadt Domažlice eröffnet.
Von Fred Wutz

Inmitten von historischen Kunstschätzen fand vor rund 80 Gästen die Vernissage der Freiraum-Ausstellung in Domažlice (Taus) statt. Fotos: Fred Wutz
Inmitten von historischen Kunstschätzen fand vor rund 80 Gästen die Vernissage der Freiraum-Ausstellung in Domažlice (Taus) statt. Fotos: Fred Wutz

Domažlice.Ein wenig Premierenstimmung herrschte am Donnerstagabend, als die Ausstellung „Vítejte/Willkommen“ im Chodenmuseum der Stadt Domažlice (Taus) eröffnet wurde. Der Kunstverein „Freiraum“ aus Furth im Wald hatte damit einen markanten Schritt über die Landesgrenze hinweg in die tschechische Partnerstadt unternommen.

Mit chodischen Volksliedern, melodisch eindrucksvoll vorgetragen von zwei Mädchen in Volkstrachten, wurde die Veranstaltung eröffnet und umrahmt. Den Stellenwert der Präsentation würdigten durch ihren Besuch der Vernissage die Bürgermeister Zdenek Novak (Domažlice) und Sandro Bauer (Furth im Wald). Die Leiterin der überörtlich bedeutenden Tauser Galerie Špilar, Slavka Štrbová, übernahm die Begrüßung der weiteren Ehrengäste Kamil Jindrich, Karin Stelzer und stellte Kurator Alfred Bruckner, Vaclav Sika sowie Vaclav Cordier als „treibende Kräfte“ der Ausstellung vor.

Sie würdigten die Freiraum-Ausstellung (v. r.): Bürgermeister Sandro Bauer, Galerie-Leiterin Slavka Štrbová, Vaclav Cordier, Alfred Bruckner, Museumsleiter Josef Nejdl und Kurator Vaclav Sika.  Fotos: Fred Wutz
Sie würdigten die Freiraum-Ausstellung (v. r.): Bürgermeister Sandro Bauer, Galerie-Leiterin Slavka Štrbová, Vaclav Cordier, Alfred Bruckner, Museumsleiter Josef Nejdl und Kurator Vaclav Sika. Fotos: Fred Wutz

Furths Bürgermeister Bauer zeigte auf, dass 30 Jahre nach der Grenzöffnung nun auch gewachsene Freundschaften über die Grenze hinweg existieren. Der Kulturverein Freiraum habe sich nicht auf Furth im Wald beschränkt, vielmehr die Grenze und Grenzen überwunden sowie auch überschritten. Bauer würdigte die beteiligten Personen und sprach ihnen Dank aus. Speziell Vaclav Cordier, Vaclav Sika und Alfred Bruckner, Siegi Wild, Karl Reitmeier und Karl-Ernst Soukup hätten sich Verdienste erworben. Für das Jahr lud er die Künstler der Stadt Domažlice zu einer Ausstellung im Rathaus Furth im Wald ein.

Die Besucher studierten aufmerksam die Ausstellung in Domazlice  Fotos: Fred Wutz
Die Besucher studierten aufmerksam die Ausstellung in Domazlice Fotos: Fred Wutz

Vaclav Cordier würdigte die in den letzten Jahren gewachsenen guten Kontakte und Entwicklungen über die Landesgrenze hinweg. Speziell der Kunstverein Freiraum habe viele Begegnungen und Veranstaltungen durchgeführt und zu positiven Ergebnissen beigetragen. Die ausstellenden Künstler wurden dann von Kurator Vaclav Sika aufgeführt, der auf die Werke verwies, die in der umlaufenden Innenhof-Galerie präsentiert werden. Freiraum-Vorsitzender Alfred Bruckner formulierte schließlich eine ausdrückliches Lob für Vaclav Sika, dem er auch ein Präsent überreichte.

Impressionen von der Vernissage der Freiraum-Ausstelung in Domazlice Fotos: Fred Wutz
Impressionen von der Vernissage der Freiraum-Ausstelung in Domazlice Fotos: Fred Wutz

Gezeigt werden in der Tauser Chodenburg – so wird das „Muzeum Chodska v Domažlicich“ landläufig bezeichnet – Werke der Künstler Patricia Bauer, Ferry Baierl, Lothar Bauer, Alfred Bruckner, Alexander Costa, Herrmann Lemberger, Max Riedl, Herbert Mückl, Jaroslav Pistek, Andreas Pregler,Alexander Schmid, Liz Turba-Bernhardt, Anne Wild und Siegi Wild. Außerdem sind Ergebnisse aus dem Workshop 2019 der unBehinderten Kulturtage zu sehen.

Impressionen von der Vernissage der Freiraum-Ausstelung in Domazlice Fotos: Fred Wutz
Impressionen von der Vernissage der Freiraum-Ausstelung in Domazlice Fotos: Fred Wutz

Die Ausstellung läuft bis 30. Dezember (Öffnungszeiten September/Oktober montags bis sonntags 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, November/Dezember täglich 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr). Sie wird von im Rahmen grenzübergreifender Kontakte von EUREGIO gefördert.

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