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Arrach/Ottenzell

Further Kläranlage besichtigt

Zu einer Besichtigungsfahrt lud AZV-Vorsitzender Sepp Schmid das Personal der Kläranlage sowie seine beiden Stellvertreter, die Bürgermeister der Lamer-Winkel-Gemeinden Franz Müller und Paul Rossberger ein.
Regina Pfeffer

Bei der Besichtigungsfahrt des Abwasserzweckverbands Lamer Winkel gewannen die Teilnehmer neue Erkenntnisse.  Foto: Regina Pfeffer
Bei der Besichtigungsfahrt des Abwasserzweckverbands Lamer Winkel gewannen die Teilnehmer neue Erkenntnisse. Foto: Regina Pfeffer

Arrach.Ziel der Informationsfahrt war die erst vor Kurzem komplett sanierte und in großen Teilen neugebaute Kläranlage in Furth im Wald. Geführt von Klärmeister und Anlagenchef Helmut Böhm besichtigte man die verschiedenen Reinigungsstufen und die dazugehörende technische Ausstattung. Die Anlage wurde deshalb ausgewählt, weil sie in Bezug auf die Größe am ehesten mit der Anlage im Lamer Winkel vergleichbar ist.

Besonders beeindruckend war das stimmige Nebeneinander von Neubauten und saniertem Bestand. Von den Betriebsgebäuden über die Becken bis hin zum Gasbehälter wirkte alles wie aus einem Guss. Eine besondere Überraschung war es, als sich auch noch Bürgermeister Sandro Bauer zur Gruppe gesellte und mit Informationen von Planung bis zur Baureife mit allen Hürden und Schwierigkeiten aufwartete. Viele Anregungen, die man in die Sanierung der Lamer-Winkel-Anlage einfließen lassen kann, wurden mitgenommen. Bereits im kommenden Jahr soll es losgehen – allerdings werde sich die Baustelle im Ottenzeller Talweg über mehrere Jahre hinziehen. Die Anlage befindet sich trotz ihres Alters immer noch in einem hervorragenden, allerdings veralteten Zustand.

Der Verbandsrat um Sepp Schmid hat sich dazu entschlossen, die Bürger mit den Sanierungskosten so wenig wie möglich zu belasten. Es soll daher versucht werden, die Sanierung weitestgehend aus den Abwassergebühren zu finanzieren. Ob Verbesserungsbeiträge in moderatem Rahmen dennoch erhoben werden müssen, wird sich zeigen, wenn die Detailplanungen sowie eventuelle Fördermöglichkeiten vorliegen. Der Verbandsrat, der mit nahezu einstimmigen Beschlüssen die Anlage führt, möchte die Belastung der Anschlussnehmer niedrig halten. (krp)

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