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Gemeinderatswahl

FW-Wahlauftakt in Wilting

Die Freien Wähler Traitsching stellten im Vereinsheim ihre Kandidaten und Ziele vor.

Der Vorsitzende der Freien Wähler Traitsching, Armin Ederer (Zweiter von links), begrüßte die Kandidaten und Gäste.  Foto: Robl
Der Vorsitzende der Freien Wähler Traitsching, Armin Ederer (Zweiter von links), begrüßte die Kandidaten und Gäste. Foto: Robl

Traitsching.Im Vereinsheim des SV Wilting fand der Wahlauftakt der Freien Wähler Traitsching statt. Vorsitzender Armin Ederer begrüßte die Kandidaten und Gäste sowie den Kreisvorsitzenden Hans Kraus, der immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Bei einem Rückblick auf die letzten sechs Jahre meinte der Gemeinderat, „es ist viel passiert bei uns“ und ging auf die Sanierungen ein, unter anderem die des Rathauses mit dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Traitsching, der Kläranlage Sattelpeilnstein, die eine neue Tauchkörperanlage bekam, die teilweise Erneuerung des Bauhof-Fuhrparks sowie neuer Spielgeräte für einige Kinderspielplätze.

Das alles ist unter anderem möglich durch die Steuern der Einwohner, so Ederer, und diese sind mit zwei Millionen ein großer Einnahmeposten im Haushalt der Gemeinde. „Wichtig ist es auch in Zukunft, die Gelder für uns alle gewinnbringend einzusetzen“, betonte er und stellte konkrete Ziele für die nächste Wahlperiode vor: die Sanierung der größten Kläranlage in Loifling, die Sanierung und Aufwertung des in die Jahre gekommenen Freibads in Sattelbogen, die Auslagerung einer Kindergartengruppe nach Sattelpeilnstein oder Sattelbogen – wobei hier auch ein Waldkindergarten vorstellbar wäre.

„Die Goschn aufmachen“

Anschließend stellten sich die Kandidaten kurz vor, Gemeinderat Andreas Dachauer machte den Anfang und sagte: „Der Aufschwung der Gemeinde ist nicht nur der CSU zu verdanken, das Miteinander bringt uns vorwärts.“ Frank Woppmann, der ebenso im Gemeinderat ist, ging auf die Einwohnerzahl ein, die beständig gestiegen ist. Er sprach sich für die Schaffung von Wohneigentum am Heimatort aus. „Je mehr Stimmen die Freien Wähler bekommen, je leichter können die Ziele umgesetzt werden.“ Markus Sölch kandidiert erstmals für den Gemeinderat. „Unserer Gemeinde geht es gut, uns geht es darum, dass es so bleibt – wir sind dafür da, die Goschn aufzumachen.“

Ziele der Freien

  • Umwelt:

    Erneuerbare Energien in der Gemeinde effizienter nutzen

  • Wohnen:

    Schaffen von Wohneigentum am Heimatort erleichtern

  • E-Government:

    Verwaltungsvorgänge online bereitstellen

  • Freizeit:

    Den Freizeitzentrum Sattelbogen am Freibad aufwerten

Siegfried Schollerer ist das ganze Jahr in Bayern unterwegs: „Da sieht man viele Sachen und denkt sich – warum geht das nicht bei uns?“ Auch Armin Weber ist beruflich viel unterwegs und hat dadurch Erfahrungen „wie es woanders zugeht“. Taxifahrer Frank Ramisch hört von seinen Kunden direkt, „was alles nicht läuft“. Sandra Groitl engagiert sich ehrenamtlich stark für den SV Wilting und sieht mit der Kandidatur die Chance, in der Gemeinde mitzuwirken. Der gebürtige Chamerauer Florian Mühlbauer, bekannt durch sein Label „Vogel.Wuid“, möchte sich in seiner neuen Heimat mit einbringen. Jüngster in der Runde ist mit 27 Jahren Robert Janker, der Vorstand des Burschenvereins hat in den Vereinen viel mit der Jugend zu tun und möchte diese im Gemeinderat vertreten. Nach der Vorstellungsrunde ergriff Hans Kraus das Wort. Er sagte: „Eine ungewöhnliche Situation, da kein Bürgermeisterkandidat zur Verfügung steht – aber ich bin zuversichtlich, wenn ich mir das Team ansehe.“

Bauplätze sind wichtig

„Die Gemeinde hat die Zeichen der Zeit erkannt und genutzt“, damit ging Kraus unter anderem auf die Schaffung von Bauplätzen ein. „Das Geld wird nicht mehr auf die hohe Kante gelegt, sondern investiert.“ Vor rund 14 Jahren gingen die Bauplätze noch zögernd weg, erinnerte er sich und führte das Beispiel Weiherfeld an. Jetzt müssen freie Flächen genutzt werden, um jungen Leuten die Möglichkeit zu geben, Wohnflächen zu schaffen.

Weiter schnitt er noch Kreistagsthemen und Themen der Landespolitik an: Das vierte Modul der Berufsschule wird bald abgeschlossen, dann ist Chams Berufsschule die modernste in Bayern. „Senkung der Kindergartenbeiträge um 100 Euro, Wiedereinführung des G9, Meisterbonus oder Verbesserung für Hebammen, alle diese Themen wurden von unserer Seite angestoßen.“ (cat)

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