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Wahlen

„FW–Lam hat Zukunft“ will mitreden

Freien Wähler haben ihre Kandidatenliste nominiert und befürwortet. Viele Maßnahmen wurden in den letzten Jahren umgesetzt.
Von Maria Frisch

Diese Listenkandidaten treten am 15. März für die „Freien Wähler – Lam hat Zukunft“ an. Foto: Maria Frisch
Diese Listenkandidaten treten am 15. März für die „Freien Wähler – Lam hat Zukunft“ an. Foto: Maria Frisch

Lam.Am Samstagabend warfen auch die „Freien Wähler – Lam hat Zukunft“ ihren Hut für die Kommunalwahl mit ihrer Liste in den Ring. Die Kandidaten, allen voran 3. Bürgermeister Franz-Josef Brandl, hatten sich dazu auf dem Veitbauernhof versammelt.

Ein besonderer Willkommensgruß galt Bürgermeister Paul Roßberger. In seinem Rückblick listete Brandl die zahlreichen, in den letzten sechs Jahren im Gemeindegebiet realisierten Errungenschaften auf. „Viele Maßnahmen wurden umgesetzt und dabei einige zum Teil langgehegte Wünsche erfüllt“, erklärte Franz-Josef Brandl. Beispiele dafür waren: öffentliche WCs, P+R-Anlage, Straßensanierungen nach Prioritätenliste. Konkret waren dies die Osserstraße, Lambacherstraße, Arberstraße, St. Ulrichstraße, Buchetbühlerstraße und der Hochrain. Große Bedeutung maß er auch der attraktiven Gestaltung des Panoramaparks bei. An dieser Stelle ging ein Dankeschön an den OGV und die Mitarbeiter des Bauhofes.

Breitbandausbau bald fertig

Das Grünschnittsilo am Bauhof werde sehr gut angenommen. Die Befestigung des Bauhofgeländes sei dringend nötig gewesen. Zudem wurde einiges in den Fuhrpark investiert. Bezüglich des Breitbandausbaus werde hoffentlich bald der letzte Bauabschnitt realisiert. Die FFW Engelshütt hat ein modernes, den Ansprüchen genügendes Gerätehaus, erhalten. Das Osserbad sei eine enorm wichtige Einrichtung, sowohl für Einheimische als auch Feriengäste, gerade im Winter oder bei schlechtem Wetter.

„Wir brauchen dieses Angebot, auch wenn es erhebliche Kosten verursacht“, lautete das eindeutige Bekenntnis des 3. Bürgermeisters. Im Zuständigkeitsbereich des EVUs wurden Trafo-Stationen errichtet und die Erdverkabelung nahezu vollständig vollzogen. Die Straßenbeleuchtung wird Zug um Zug auf LED umgerüstet. Gleiches geschah in der Doppelturnhalle. „Die Wasserversorgung ist ein ganz wichtiger Bereich und wir sollten die einmalige Chance der Zusammenlegung mit dem Wasserbeschaffungsverband nutzen.“ Es fehlen noch einige wenige Unterschriften.

Kandidatenliste

  • Plätze 1 bis 14:

    Franz-Josef Brandl, 3. Bürgermeister, Landwirtschaftsmeister; Siegfried Kaml, Maler- und Lackierermeister, Andreas Roßbauer, Gast- und Forstwirt, Alois Vogl sen., 2. Bürgermeister, Postbeamter i.R.; Herbert Altmann, Elektromeister; Susanne Schmuderer, Erzieherin; Josef Frisch, Hausmeister, Andreas Stocker, Vermessungstechniker; Max Klingseisen, Dipl.-Ing. Maschinenbau; Wilhelm Zitzl, Rentner; Johanna Hirsch, Hotelangestellte; Georg Hatzinger, Berufskraftfahrer, Gastwirt; Thomas Schmid, staatl. gepr. Form- und Raumgestalter; Hans Koller jun., Schreiner

  • Plätze 15 bis 28:

    Alois Lemberger jun., Lebensmittelkontrolleur; Silvia Frisch, Hotelfachfrau; Michael Neumeier, Elektrotechniker; Christian Bergmann, Versicherungsfachmann; Dominik Gabler, Musiklehrer; Helmut Silberbauer, Kaufmann; Anna Lohberger, Studentin; Franz Lohberger, Kabelmonteur; Michael Billig, Steinmetz; Helena Bergbauer, Logopädin; Josef Wurzer, Serviceleiter; Thomas Königsberger, Arbeitserzieher; Martin Sixt, Bäckermeister; Ernst Stiegler, gepr. Wassermeister

  • Ersatzleute:

    Georg Brandl, Polier; Josef Foidl, Landwirtschaftsmeister (kli)

Darüber hinaus wurden in die gemeindliche Wasserversorgung in den letzten Jahren etliche vorausschauende Investitionen im Sinne der Versorgungssicherheit getätigt. Des Weiteren beschäftigen die Brückensanierungen noch den nächsten Marktrat. Viel wurde bei der touristischen Zusammenarbeit der Lamer Winkel Gemeinden vorangetrieben. Vor allem muss dies von Vermieterseite intensiv unterstützt werden.

In seinem Ausblick auf die kommenden Aufgaben nannte Franz-Josef Brandl als erstes die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule, für die Kosten von ungefähr zehn Millionen Euro anfallen werden. Er bat um Verständnis, dass dies einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Parallel sollte die Marktplatzsanierung im Auge behalten und, sofern finanzieller Spielraum verbleibt, in Angriff genommen werden.

Bald Geschwindigkeitsmessung

Die Straßen- und Rissesanierung muss kontinuierlich weitergeführt werden. Ebenso sollten die Möglichkeiten, die das Programm „Kernwegenetz“ bietet, genutzt werden. Ab sofort erfolgen Geschwindigkeitsmessungen durch den Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung. Im Osserbad ist mit 750 000 Euro Kostenaufwand für die Dachsanierung zu rechnen und für die Gemeindewerke werden jährlich 200 000 Euro eingeplant. „Angesichts aller genannten Kosten kann es natürlich zu zeitlichen Verschiebungen einzelner Maßnahmen kommen.

Es gäbe noch viele weitere Punkte auf der Agenda. Der Bürgermeister habe darüber hinaus für jedes Anliegen ein offenes Ohr. Doch nicht alles wird sofort realisierbar sein. Im Anschluss stellte Brandl die Bewerber vor. Die Liste wurde einstimmig abgesegnet.

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