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Roding

Gartenfreunde pflanzen Obstbäume

Das Thema Streuobst hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert.

Vize-Bürgermeister Reger, Landwirtschaftsdirektor Semmler und Vorsitzende Strogilakis mit Mitgliedern des OGV Roding Foto: Strogilakis
Vize-Bürgermeister Reger, Landwirtschaftsdirektor Semmler und Vorsitzende Strogilakis mit Mitgliedern des OGV Roding Foto: Strogilakis

Roding.Solche Flächen sind geeignet, zum Erhalt der Artenvielfalt und natürlichen Ressourcen beizutragen. Seit 1965 ist die Anzahl der Streuobstwiesen um 70 Prozent zurückgegangen. Traditionell an Dorf- und Stadträndern gelegen, sind sie bei Ortsvergrößerungen weitgehend verschwunden.

2018 wurde den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten das Thema „Biodiversität“ als Beratungsschwerpunkt für 2019 und 2020 vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium vorgegeben. Ein Teil dieser Initiative ist die „Pflanzaktion Streuobst“.

Um die Ortsränder wieder besser einzugrünen, bepflanzten Mitglieder des OGV Roding eine von der Stadt zur Verfügung gestellte Fläche am Rand einer Neubausiedlung (Obere Tradt) mit Obstbäumen. Dabei wurden Hochstämme bewährter Lokalsorten gewählt, die für das Klima geeignet sind. Die Gelder wurden vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium im Rahmen der „Pflanzaktion Streuobst“ zur Verfügung gestellt.

Verantwortlich für die Pflege zeichnet der OGV. Vielleicht lernt ein benachbarter Häuslebauer die frisch gepflanzten Obstspender vor der Haustüre schätzen, und es entsteht eine Patenschaft für die Bäume. Auf die Abstände zu den anliegenden Bauparzellen wurde geachtet, damit die privaten Grundstücke und angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen möglichst wenig beeinträchtigt werden.

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