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Gedenken an die Pfingstreiter

Am Stifter-Kreuz in Grafenwiesen endete der Marienmonat mit einer feierlichen Maiandacht – unter Corona-Auflagen.
Heinz Pletl

Gebührend hergerichtet waren Kreuz und Totenbretter bei der altbayerischen Maiandacht für die verstorbenen Pfingstreiter.  Foto: Heinz Pletl
Gebührend hergerichtet waren Kreuz und Totenbretter bei der altbayerischen Maiandacht für die verstorbenen Pfingstreiter. Foto: Heinz Pletl Foto: Heinz Pletl

Grafenwiesen.Unter dem Motto „Volk, schließ‘ deine Herzen auf“ endete am Sonntag der Marienmonat Mai in der Pfarrei Grafenwiesen mit einer besonders zu Herzen gehenden Andacht im Freien. Sepp Brandl, langjähriger Pfingstrittteilnehmer und Marienverehrer, organisierte die abschließende Maiandacht im Corona-Jahr 2020 bis ins Detail.

So fanden sich rund 50 geladene Teilnehmer beim Stifter-Anwesen ein, um der Gottesmutter zu huldigen und der verstorbenen Pfingstreiter zu gedenken. Pfarrer Dr. Peter Chettaniyil, selbst Pfingstrittteilnehmer des Jahres 2019, eröffnete die Feier beim Kreuz und der Totenbrettergruppe der Familie „Stifter“. Die Familie Sepp Brandl hatte keine Mühen gescheut, einen herrlichen Marienaltar aufzubauen und Fahnen und Bänder für langjährige Rittteilnahmen aufzustellen. Dabei wurden die Hygieneregeln zur Corona-Pandemie beachtet.

Während der Andacht gedachten die Mitfeiernden im besonderen der verstorbenen Pfingstreiter, vor allem Hotelier Franz Amberger (Spitze Franz) aus Bad Kötzting, Willi Wieser und den Freunden aus Grafenwiesen, Alois und Sepp Heigl. Ihnen zu Ehren erklang der traditionelle Prozessionsmarsch der Pfingstreiter, intoniert von Simon Miethaner und Michael Traurig. Pfarrer Peter unterstrich während der Maiandacht die Bedeutung der mehr als 600-jährigen Geschichte des Gelöbnisritts, der in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer fiel.

Nach der Marienandacht, mitgestaltet von Benita Vogl, Bernhard Aschenbrenner und den Stoiber Deandln sowie dem anschließend von Pfarrer Peter erteilten Segen, bedankte sich der Organisator Sepp Brandl bei allen Teilnehmern und vor allem bei Robert Winter aus Schönbuchen und Ernst Wiesmeier aus Grafenwiesen für die Bereitstellung der Lautsprecheranlage sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr von Grafenwiesen für die Regelung des Straßenverkehrs. (khp)

Hintergrund

  • Gestaltung:

    Den Altar richtete die Familie Sepp Brandl her. Die Feier gestalteten Benita Vogl, Bernhard Aschenbrenner und die Stoiber Deandln mit. Robert Winter und Ernst Wiesmeier stellten die Lautsprecher zur Verfügung, die Feuerwehr regelte den Verkehr.

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