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Gedenken an verstorbene Sänger

Der MGV gestaltete den Gottesdienst gesanglich mit.
Hermann Schropp

Die Sänger des MGV trafen sich zum Gedenkgottesdienstes für verstorbene Mitglieder, Freunde und Förderer in der Pfarrkirche.  Foto: Hermann Schropp
Die Sänger des MGV trafen sich zum Gedenkgottesdienstes für verstorbene Mitglieder, Freunde und Förderer in der Pfarrkirche. Foto: Hermann Schropp

Chamerau.Ob kirchliche oder weltliche Feste, Gedenkfeiern oder Jubiläen: Die Sänger aus dem Regental stellten sich stets meisterlich dar und wussten ihr Publikum zu unterhalten. Und so leisteten sie am Samstag beim Gedenkgottesdienst einen musikalischen Beitrag und gedachten ihrer verstorbenen Mitglieder.

Die Messe zelebrierte Pfarrer i. R. Dr. Stanislaus Slabon. Der Männergesangverein mit Liedermeister Klaus Meitert sorgte gesanglich mit Liedern, zum Beispiel von Helmut Gärtner, für einen feierlichen Rahmen. Kantor Hans Fersch begleitete den MGV gesanglich. Pfarrer Stanislaus Slabon las aus dem Brief eines Sterbenden an seine Angehörigen vor: „Mein Sohn, ich werde nunmehr geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe. Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten. Schon jetzt liegt für mich der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, aber nicht nur mir, sondern allen, die sehnsüchtig auf sein Erscheinen warten.“

Die Fürbitten wurden von MGV- Mitglied Herbert Ettl vorgetragen. Zur Opferung ertönte das Lied „Da Waldler in da Fremd“. Zum Sanctus sangen die Sänger „Heilig, heilig“ sowie beim Agnus Dei „Jetzt is des Wunder g’scheh’n“. Zur Kommunion spielte Karl Wutz auf der Diatonischen.

Zum Kommuniondank sangen die Chamerauer Sänger das „Andreas Hofer-Lied“, Klaus Meitert sprach einleitende Worte zu dem Lied „Ach, Himmel, es ist verspielt, ich kann nicht mehr lange leben. Der Tod steht vor der Tür, will mir den Abschied geben.“

Nach dem Segen erklang vom Männergesangverein das Schlusslied „S’is Feieromd“, ein Stück in Wort und Weise von Anton Günther.

Pfarrer Stanislaus Slabon bedankte sich bei den Akteuren für die Mitgestaltung des Gottesdienstes. Dass der Gesang des vielstimmigen Chors bei den Kirchenbesuchern sehr gut ankam, zeigten die vielen Kirchenbesucher und der spontane Applaus am Ende der Messfeier. (che)

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