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Politik

Gehweg ab der Kirche wird asphaltiert

Informationsveranstaltung der Stadtratsfraktion WUL der Geiganter Liste berichtete über die aktuelle Stadtratspolitik.

Der Fraktionssprecher der Geiganter Liste WUL, Josef Brückl, informierte über die Stadtratsarbeit. Foto: wbf
Der Fraktionssprecher der Geiganter Liste WUL, Josef Brückl, informierte über die Stadtratsarbeit. Foto: wbf

Waldmünchen. Bei der Informationsveranstaltung der Stadtratsfraktion WUL der Geiganter Liste informierte Bürgermeister Markus Ackermann über die aktuelle Stadtratspolitik und speziell über „Geiganter Themen“.

In der abschließenden Diskussionsrunde standen Fraktionssprecher Josef Brückl, Egon Mühlbauer und Hans Ederer den Bürgern Rede und Antwort. Brückl wertete den überaus guten Besuch als ein Zeichen dafür, dass die Arbeit im Stadtrat von den Bürgern gewürdigt werde. Zur Info-Veranstaltung konnte er auch Bürgermeister Markus Ackermann, die Kandidaten auf der Liste und Ehrenkreisbrandmeister Michael Gruber willkommen heißen.

Ziel sei eine starke Liste mit guten Kandidaten und einem starken Listenführer, sagte Josef Brückl. „Der Gegner schläft nicht“, meinte er mit einem verschmitzten Lächeln. Außerdem, so Brückl, stehen mit der Landtags- und Europawahl zwei wichtige Wahlen an.

„Finanzen der Stadt gesund“

Brückl erinnerte, dass die Finanzen der Stadt Waldmünchen gesund seien. Seit 2014 werde erfolgreiche Stadtratsarbeit betrieben und die angesprochenen Themen umgesetzt worden. Die Haushaltskonsolidierung sei gelungen und die Verschuldung um circa 3,5 Millionen Euro abgebaut worden.

Die Pro Kopf-Verschuldung betrage derzeit 594 Euro. Erfreulich nannte er die Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. Im Haushalt seien Mittel in Höhe von fast vier Millionen Euro eingestellt worden. Aufgestockt wurden die Mittel für die Straßensanierung und die Wasserversorgung. Nicht verkneifen konnte sich Brückl einen kleinen Seitenhieb auf den Bürgermeister, dass die Wahllokale in Sinzendorf und Zillendorf aufgelöst worden sind.

Bürgermeister Markus Ackermann sagte rückblickend, dass der Haushalt 2017 gut abgeschlossen worden sei. Alles ist planmäßig gelaufen, meinte er. Das Jahr 2017 sei ein Jahr der Planung gewesen, im diesem Jahr befinde man sich in der Umsetzungsphase.

Neue Gewerbeflächen

Der Haushalt sei gut aufgestellt und zum Jahresende werde die Stadt circa eine Million Euro an Schulden getilgt haben. Im Konsolidierungskonzept hieß es: „Wo können wir sparen?“ Haushaltsmäßig sei man jedenfalls auf einem guten Weg, betonte das Stadtoberhaupt.

Um die Betriebe- und Gewerbeansiedlung voranzutreiben, habe die Stadt in der Regensburger Straße und zwischen dem Rational-Gelände und dem Biomassekraftwerk Gewerbeflächen angekauft. Mit der Erschließung solle heuer noch begonnen werden. Ackermann betonte aber auch, dass es schwierig geworden sei, Gewerbeflächen zu bekommen.

Zudem sei es nicht einfach, größere Betriebe zu bekommen. Man setze deshalb auf die Ansiedlung junger Handwerksbetriebe. Eine Forderung Ackermanns war die Wiedereinführung der Grenzlandförderung. Bestens aufgestellt sei man mit dem Betreuungsangebot im vorschulischen und schulischen Bereich.

Familienfreundliche Kommune

Besonders hob Ackermann die Stadt als familienfreundliche Kommune hervor. Auf das Innenstadt-Thema eingehend, informierte Ackermann, dass Sanierungsarbeiten in Angriff genommen werden.

Derzeit laufe die Rathaussanierung. In Angriff genommen werde auch das Gebäude „Dirmaler Wirt“, wo für die Jugendbildungsstätte als Sitz der Umweltstation Seminarräume untergebracht werden. Nach Sanierung der ehemaligen Knabenvolksschule solle hier ein Ärztehaus entstehen und im alten Kindergarten Wohnungen geschaffen werden.

Wortmeldungen

  • Verkehr:

    Zur Sprache brachte Reinhold Bierl das Verkehrsproblem im Bereich seiner Firma. Er forderte eine Geschwindigkeitsbegrenzung und ein Überholverbot. Hier werde man eine Verkehrsschau machen, versprach Ackermann.

  • Bau:

    Stadtrat Hans Ederer bemängelte, dass in Geigant wegen fehlender Bauplätze zu wenig gebaut wird. Geigant brauchedeshalb ein Baugebiet sowie auch Flächen für ein Gewerbegebiet, forderte er.

In Grafenried solle ein Naturmuseum entstehen und eine Revitalisierung der Landmarken erfolgen. Eine Herausforderung sei die Sanierung der 110 Jahre alten Wasserversorgung. „Das Schadensbild sieht entsprechend aus“, stellte Ackermann fest. Es müssen über 50 Quellen betreut werden. Weil die Schüttungen nachlassen, müsse die Wasserversorgung vom Kopf her neu aufgebaut werden.

Im Ortsbereich Geigant werde der Fußweg, angefangen von der Kirche zum Feuerwehrhaus, asphaltiert. Zudem werde am Sandberg ein Straßenstück saniert. Ein zweites Straßenstück am Himmelberg werde vorerst nicht in Angriff genommen. Hier hoffe man in den Härtefall-Fonds zu kommen, so Ackermann. Im Friedhof werde ein Urnenbestattungsraum geschaffen.

Eine lange Diskussion entwickelte sich rund um das Thema Breitbandversorgung, weil in der Machtesberger Straße nicht jedes Anwesen mit Glasfaser versorgt sei. (wbf)

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