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Musik

Geistliche Musik am Heilbrünnl

Chöre, Solisten und Musiker präsentierten bekannte Werke aus Barock, Klassik und Romantik und fanden ein begeistertes Publikum.

  • Die Akteure: Im Vordergrund die die Solisten mit Johann Häusler Fotos: Moro
  • Der Gesangsverein Roding sowie die Mitglieder der Kirchenchöre Stamsried, Waldmünchen und Geigant

Roding.Blumen einer Hochzeit, die am Vortag stattgefunden hatten, schmückten Altarraum und die Kirchenbänke des Heilbrünnl. Die Kirchenbänke füllten sich lange vor Beginn des Konzertes. Die Besucher lauschten dem Plätschern des Wassers im Becken beim Altarraum, zündeten Kerzen an und verweilten im Gebet, bevor das Orchester des Musikvereins Roding mit Johann Häusler mit der Sinfonia D-Dur von Josef Myslivicek das Konzert eröffnete.

„Ein herzliches Grüß Gott“ richtete Regionaldekan, Stadtpfarrer Holger Kruschina, an die vielen Zuhörer. Sein besonderer Willkommensgruß galt Johann Häusler mit seinem Ensemble. Die Heilbrünnlkonzerte reihen sich seit Jahrzehnten in die lange Tradition des 350-jährigen Heilbrünnl ein. „Ich hab mir für diesen Nachmittag mein Brevier mitgenommen. Bei so schöner Musik trägt das Gebet von selbst. Ich wünsche uns allen eine gute geistliche Stunde“, so Kruschina.

Erwartungsvolle Stille machte sich breit, als Dirigent Johann Häusler den Taktstock für das Musikstück „Accompagnato 1 – Tröstet mein Volk“ von Georg Friedrich Händel hob. Klassische Musik – Werke aus der Feder der Komponisten Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Ferdinand Hiller, Joseph Haydn, Cesar Franck und Josef Myslivicek – machten das Heilbrünnl zu einer großartigen Konzertbühne. Musiker, Sänger und Solisten bereiteten ihrem Publikum ein unvergessliches Konzerterlebnis. Belohnt wurden die musikalischen Darbietungen mit langanhaltendem Applaus.

Garanten für das festliche Konzert waren das Orchester des Rodinger Musikvereins: 1. Violine: Oliver Hien, Klaus Heinrich, Dr. Franz Josef Riedhammer, Dr. Roland Pöhlmann, Michael Rauscher; 2. Violine: Gisela Heinrich, Thomas Groth, Monika König, Philipp Klein und Dr. Ilse Rutschke; Viola: Willibald Dippl, Josef Grimm, Waltraud Maier und Reinhold Tietz; Violoncello: Monika Preis, Annie Schramm, Gerda Schulz, Dr. Hildegard Riedhammer und Rita Rauscher, Kontrabass: Rita Zwicknagl und Gudrun Laußer – unterstützt von Mitgliedern des Gesangvereins Roding sowie der Kirchenchöre Stamsried, Waldmünchen und Geigant. Die Mitwirkenden und die Solisten Edith Neuner (Sopran), Sabine Babl (Alt), Holger Kruschina (Tenor), Helmut Prommersberger und Johann Fersch (Bass), Arseni Borovikov und und Adolf Altmann (Oboe), Miriam Weiss und Mareike Schweiger (Horn), Roland Polzer (Fagott) sowie Rosmarie Büchner und Georg Dieß an der Orgel begeisterten das meist ältere Publikum. In zahlreichen Proben hatten sich die Akteure auf ihre Darbietungen vorbereitet. Mit stehendem Applaus bedachte das Publikum die Leistung von Orchester, Chören und Solisten, die sich mit einer Zugabe von Joseph Haydn („Agnes dei“ aus Missa brevis Sancti Joannis de Deo, B- Dur – für Sopran solo, Chor und Orchester) revanchierten.

Die Vorsitzende des Gesangsvereins Roding, Auguste Erlacher, dankte allen Besuchern. Für alle Mitwirkenden hatte sie kleine Präsente parat. Sie lud bei der Gelegenheit bereits zu einem „Gala-Festkonzert“ anlässlich 1175 Jahre Stadt Roding ein. Das Heilbrünnlkonzert war in der Tat ein großartiges Ereignis, ein Stück Kultur Rodings. (rjm)

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