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Kommunalwahl

Gemeinde soll weiter gedeihen

Willmerings Bürgermeister Hans Eichstetter erläuterte seine Ziele. Die CSU-Gemeinderatskandidaten stellten sich vor.
von Hans Schmelber

Die Gemeinderatskandidaten der CSU Willmering mit Bürgermeister Hans Eichstetter (2. v. r.) Foto: Hans Schmelber
Die Gemeinderatskandidaten der CSU Willmering mit Bürgermeister Hans Eichstetter (2. v. r.) Foto: Hans Schmelber

Willmering.Der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, Hans Eichstetter, auch Bürgermeister der Gemeinde, hatte am Freitagabend in das Gasthaus Waldfrieden in Geigen zur Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat eingeladen. „Ich will wieder Bürgermeister werden“, versicherte er, und seine Unterstützung für die Wiederwahl sagte auch gleich Rudi Ried, Vertreter der Freien Wählergemeinschaft, zu. Wir haben die letzten sechs Jahre sehr gut zusammengearbeitet, haben viel für die Gemeinde bewegen können und werden auch die nächsten sechs Jahre dafür sorgen, dass Willmering weiterwächst und gedeiht“, so Ried.

Eichstetter versicherte, dass ihm die Arbeit als Bürgermeister viel Spaß mache, zumal er ja für dieses Amt mittlerweile auch viel Erfahrung mitbringe. Und zudem ist er auch noch Präsident der SpVgg WiWa. „Wir von der CSU und der Freien Wählergemeinschaft machen einen fairen Wahlkampf“, sagte Eichstetter. Wir haben auch im Gemeinderat die letzten sechs Jahre gut zusammengearbeitet und fast alle Beschlüsse einstimmig getroffen.

Besonders am Herzen liege ihm das Wohn- und Gesundheitszentrum (WGZ) mit Tagespflege, Hol- und Bringdienst und betreutem Wohnen mit Senioren-Wohngemeinschaft. Im WGZ werden noch ein Podologe, ein Heilpraktiker und ein Osteopath jeweils eine Praxis eröffnen.

Schulden abgebaut

Eichstetter verkündete auch, dass die Pro-Kopf-Verschuldung in seiner Amtszeit von 1750 Euro auf 590 Euro gesunken ist. Dass Willmering für die Zukunft gut gerüstet ist, davon zeuge die Fertigstellung der Breitbanderschließung mit Ausnahme einiger Gebäude im Außenbereich. Erfolgt seien die Anbindung der Ortsteile Zifling und Brennet sowie von Willmering an die Gasversorgung, die Sanierung der Kläranlage sowie der Abschluss der Dorferneuerung in Willmering. Gelungen sei die Gründung eines Arbeitskreises Biodiversität.

Ziele der CSU und der FWG seien weiter der Abbau der Restschulden, die Stärkung der Kita St. Marien sowie der Ausbau der Jugendförderung. Eine größere Aufgabe werde die zeitgemäße Gestaltung des Bauhofes werden. Allerdings benötige es dazu auch einen entsprechenden Grund.

Eichstetter will auch einen maßvollen Ausbau und Umgang mit Gewerbegebieten: „Neue Betriebe bringen natürlich Einnahmen bei der Gewerbesteuer und neue Betriebsansiedlungen werden natürlich unterstützt. Was wir aber nicht möchten, ist Industrie, denn das wäre flächenmäßig für uns kaum machbar, weil wir mit 10,5 Quadratkilometern flächenmäßig eine der kleineren Gemeinden sind“, erklärte er. Willmering solle Wohn- und Siedlungsgemeinde mit einem gewerblichen Einschlag bleiben.

Die CSU und die FWG werden die Anbindung weiterer Ortsteile an das Gasnetz sowie die Stärkung und den Erhalt der medizinischen Allgemeinversorgung fortführen. In Planung seine bereits der Erwerb weiterer Bauflächen und eine Art Leerstandsmanagement. Verbessert werden soll die Parksituation bei den Sportheimen. „Wichtig ist mir aber auch die soziale Balance und der gute Zusammenhalt zwischen den Generationen durch Stärkung des Ehrenamtes in den Vereinen und eine Infrastruktur, die Jung und Alt gerecht wird“, versicherte Eichstetter.

Die Poststelle schließt

Die Gemeinderatskandidaten stellten sich dann einzeln vor. Dem Gerücht, dass wieder eine Apotheke eröffnen soll, erteilte der Bürgermeister eine klare Absage. Zum Thema Poststelle betätigte Eichstetter, dass die Post nur Filialen betreibt in Gemeinden mit über 2000 Einwohnern. Weil das momentan in Willmering nicht der Fall ist, werde die Poststelle zum 1. Februar schließen. Wir werden aber schon wegen unserer vielen geplanten Neubauten bald wieder die 2000er-Marke überschreiten und haben dann sogar wieder einen Rechtsanspruch auf eine Poststelle“, so Eichstetter.

2. Bürgermeister Alfons Klostermeier fügte an, dass Willmering in der Außenwirkung als besonders effiziente und erfolgreiche Kommune gesehen werde. „Ihr habt doch schon alles. Was wollt Ihr denn noch mehr?“, müsse er sich oft anhören. „Ich bin mir sicher, dass wir auch zukünftig wieder viel bewegen können für ein lebens- und liebenswertes Willmering“, versicherte Hans Eichstetter abschließend.

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