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Wahl

Gemeinsam die Zukunft von Reichenbach gestalten

Bürgermeisterkandidat Eduard Hochmuth stellt die Ziele der RFW im Gemeinschaftschaftshaus und in der Klosterschenke vor.
von Ulrike Niklas

Bürgermeisterkandidat Eduard Hochmuth stellte der Bevölkerung von Reichenbach und den Bewohnern der Einrichtung das Wahlprogramm der Reichenbacher Freien Wähler (RFW) vor.  Foto: Niklas
Bürgermeisterkandidat Eduard Hochmuth stellte der Bevölkerung von Reichenbach und den Bewohnern der Einrichtung das Wahlprogramm der Reichenbacher Freien Wähler (RFW) vor. Foto: Niklas

Reichenbach.Zur Wahlveranstaltung der Reichenbacher Freien Wähler (RFW) hieß Bürgermeisterkandidat Eduard Hochmuth in der Klosterschenke zahlreiche Interessierte willkommen, am Sonntag hatte bereits im Gemeinschaftshaus eine Wahlversammlung mit zahlreichen Besuchern stattgefunden. Was die Kandidaten der Gemeinderatsliste anbetrifft, die im Wechsel von Christian Freisinger und Norbert Mezei vorgestellt wurden, so dankte ihnen Hochmuth für die vielen Ideen und Anregungen.

Den dörflichen Charakter erhalten, moderne Technik, und dass man sich hier wohlfühle, so eröffnete Hochmuth zu Beginn seine Ziele. Vereinbarkeit von Familie und Beruf – das Kinderhaus St. Paulus ist ein Aushängeschild von Reichenbach und ein Magnet, es leistet tolle Arbeit und die Gemeinde steht voll und ganz dahinter. Aktuell entsteht ein Naturkindergarten, außerdem wird die Kinderkrippe erweitert. Das neue Projekt „begehbares Regenufer“ mit Badeplatz und Wasserspielplatz ist in Planung.

Um allen Generationen gerecht zu werden, gibt es seit sechs Jahren monatlich die Reichenbacher Sitzweil für die Senioren. Zum thema Mobilität wurde der Rufbus genannt, der auch von den Bewohnern als gute Sache empfunden wird. Dieser fährt allerdings nicht nach Nittenau. Auch das sog. „Baxi“ wurde genannt. Sich ehrenamtlich für Fahrdienste zur Verfügung zu stellen, solle unterstützt werden.

Zum Bereich Wohnraum und Arbeitssituation ist Glasfaseranbindung von Nöten, nichtstörendes Gewerbe ist auszuweisen, Bauland zu erschwinglichen Preisen und dazu Baukindergeld zu ermöglichen. Es gelte, Reichenbachs Vorzüge zu pflegen, sei es die Pflege der Kultur- und Naturdenkmäler und das Angebot kultureller Veranstaltungen.

Ein intaktes Vereinsleben zeichnet Reichenbach aus. So soll die Feuerwehr weiter unterstützt werden. Der Zustand in der Fahrzeughalle soll verbessert werden. Die Vereine leisten wertvolle Jugendarbeit und tragen zum Dorfleben bei. „Letztlich sind die Vereine der Kitt, der unser Dorf zusammenhält.“ Wichtig ist die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit der Einrichtung der Barmherzigen Brüder, die eine Erfolgsgeschichte ist. Der Ort soll aufgewertet werden. Kirchsteig, Sanierung der Friedhofskapelle mit barrierefreiem Zugang sowie Vergrößerung der Parkplätze dort stehen weiter auf der Agenda. Über ein Entwicklungskonzept solle eine Städtebausanierung für Kienleiten – Kreuzungs- und Parkplatzbereich und Treppenanlage – erreicht werden. Straßeninfrastruktur erhalten ja, aber nach einem bestimmten Ablauf. Hier solle die Verlegung von Glasfaserkabeln oder die Erneuerung der Trinkwasserleitung abgewartet werden. Mit den regelmäßigen Rissesanierungen sei man gut gefahren - im wahrsten Sinne des Wortes. Schlaglöcher werden ebenfalls beseitigt.

Verantwortungsvoll haushalten – so wollen die Freien Wähler regenerative Energien nutzen. Reichenbach produziert mehr Strom, als benötigt wird. Man möchte in diese Richtung weiterdenken. Alle Ideen können wohl nicht in sechs Jahren umgesezt werden. Ziel sei, mindestens auf 10 oder 15 Jahre weiterzudenken.

Freie Wähler

  • Kandidaten:

    Eduard Hochmuth, Christian Freisinger, Franz Baumer, Christian Nerl, Norbert Mezei, Michael Rebler-Pestenhofer, Simone Adams, Ulrike Feigl, Thomas Ertl, Reichenbach-Heimhof, Renate Gamringer, Sebastian Haider, Stanley Haselow, Rainer Helmberger, Stefan Heuschneider, Reinhard Jirikovsky, Stefan Nerl, Marion Schwarzfischer, Benedikt Spitzer, Markus Zimmerer

  • Engangement:

    Sie sind ausnahmslos in den Vereinen engagiert und ehrenamtlich tätig.

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