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Gemeinsam gegen Schwerlastverkehr

Der tschechische Abgeordnete bekam von Bürgermeister Bernard von der deutsch-tschechischen Bürgerinitiative ein T-Shirt gegen den internationalen Schwerlastverkehr. Foto: Josef Altmann
Der tschechische Abgeordnete bekam von Bürgermeister Bernard von der deutsch-tschechischen Bürgerinitiative ein T-Shirt gegen den internationalen Schwerlastverkehr. Foto: Josef Altmann

Eschlkam.Eschlkam/VserubyDie deutsch-tschechische Bürgerinitiative gegen den internationalen Schwerlastverkehr ist in ganz Tschechien bekannt, sagte der Abgeordnete des tschechischen Parlaments Vit Rakusan bei seinem Besuch im Rathaus Vseruby. Der Abgeordnete geht davon aus, dass sich auch in Tschechien noch einige Bürgerinitiativen gründen werden, die das gleiche Problem mit dem Schwerlastverkehr haben.

Der tschechische Politiker ist seit 2019 Vorsitzender der STAN-Partei und war früher Oberbürgermeister der Stadt Kolin. Der Bürgermeister von Vseruby, Vaclav Bernard, konnte im Rathaus seine Gemeinderatskollegen und die Vertreter der Bürgerinitiative auf deutscher und tschechischer Seite begrüßen. Die Probleme des Straßenverkehrs und vor allem die Maut, die ab Januar gesetzlich eingeführt wird, belaste jetzt viele Gemeinden in Tschechien, so der Neumarker Bürgermeister. Man werde alle Hebel in Bewegung setzen, um noch etwas erreichen zu können. Das sei etwas, was man nicht akzeptieren könne, dass die Straßen durch kleine Gemeinden und Orte mautfrei sind. „Wenn das so eintrifft, dann werden wir vom Schwerlastverkehr überrollt werden. Wir werden uns hier mit allen Mitteln wehren“, sagte Bernard.

Vit Rakusan sicherte der BI seine Unterstützung zu. Er werde sich dafür einsetzen, dass in der nächsten Zeit eine deutsch-tschechische Verkehrskonferenz stattfindet. Daran soll auch der tschechische Verkehrsminister teilnehmen. Weiter sprach der Politiker der deutsch-tschechischen Bürgerinitiative seinen Respekt aus, dass man gemeinsam und grenzüberschreitend gegen diesen internationalen Schwerlastverkehr zusammenarbeitet. Das sei einmalig, betonte der Politiker. Er werde der Bürgerinitiative gerne helfen.

Bernard überreichte dem Abgeordneten als Dank für seine Unterstützung ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Stop-Transit“, das die Bürgerinitiative gegen den internationalen Schwerlastverkehr anfertigen hat lassen. (kja)

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