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Feuerwehr

„Generationswechsel“ bei der FFW Höll

Tobias Ulrich ist neuer Vorsitzender. Andreas Dietl übernimmt das Kommandanten-Amt.

Die neue Führungsmannschaft der FFW Höll Foto: wbf

Waldmünchen.In der Feuerwehrführung der FFW Höll hat sich ein Generationswechsel vollzogen. Bei der Jahresversammlung in der Perlseewirtschaft haben 31 Mitglieder eine neue Führungsmannschaft gewählt. Tobias Ulrich übernimmt das Amt des Vorsitzenden, ihm zur Seite steht Thomas Bauer. Neuer Kommandant ist Andreas Dietl, sein Stellvertreter ist Jonas Dietl.

Zur Jahresversammlung konnte der scheidende Vorsitzende unter den Mitglieder den Ehrenvorsitzenden Franz Graßl willkommen heißen. In seinem Tätigkeitsbericht informierte Dietl, dass heute die gesamte Vorstandschaft der Höllerer Wehr neu gewählt werde. Hintergrund: Der Wahlzyklus der Kommandanten und der übrigen Vorstandschaft sollte wieder in Gleichklang gebracht werden. Vorsichtig sagte er: „Vielleicht wird auch ein Generationswechsel vollzogen“. Dies sollte sich auch dann bei der Neuwahl bestätigen.

Über die feuerwehrtechnischen Aktivitäten berichtete Kommandant Dirk Kirsten. Man hatte keinen großen Einsatz zu verzeichnen. Lediglich bei Verkehrsabsicherungen, Beseitigung einer Ölspur und zu einer Baumbeseitigung sei die Wehr im Einsatz gewesen. An zwei Gemeinschaftsübungen, einer grenzüberschreitenden Übung und an den Übungen in der Aktionswoche war man beteiligt. Dazu gehörte auch die Teilnahme an den Informationsveranstaltungen „Biogas“ und Ölbindemittel. Drei FFW-Kameraden hatten an einem Fahrertraining teilgenommen. „Die Jugend ist voll dabei“, zeigte sich Dirk Kirsten erfreut. Hier habe man sich am Wissenstest, der Jugendflamme, und an der Jugendleistungsprüfung beteiligt.

Lob vom Bürgermeister

Bürgermeister Markus Ackermann zeigte sich beeindruckt, dass so viele Jugendliche sich in der Höller Feuerwehr einbringen. Die zahlreichen Aktivitäten zeigten, dass hier beste Vereinsarbeit betrieben wird, betonte er. Die FFW Höll sei gut aufgestellt und unter den Feuerwehren gut vernetzt. Wenige Einsätze, so Ackermann, das heiße noch lange nicht, dass man nichts getan habe. Betrachte man die Aktivitäten, zeige sich ein anderes Bild, meinte er. Mit der Wahl einer jungen Führungsmannschaft sei der Generationswechsel vollzogen.

Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck schlug in dieselbe Kerbe und stellte die zahlreichen Aktivitäten der FFW Höll besonders heraus. Lobende Worte hatte er für die Jugendarbeit, auf die hier großer Wert gelegt werde. Im KBI-Bereich hatte man circa 400 Einsätze zu verzeichnen. Bedauerlicherweise hatte man bei Verkehrsunfällen vier Tote zu beklagen. Mit 46 abgelegten Leistungsprüfungen sei die Aus- und Weiterbildung vorangetrieben worden. Abschließend erinnerte er an die Rauchmelder-Pflicht ab dem 1. Januar 2018. Eine Kontrolle erfolge nicht, sagte er.

„Gleichheit“ im KBM-Bereich

Kreisbrandmeister Andreas Bierl lobte das Engagement der Jugend in der Feuerwehr. Im KBM-Bereich liege man mit 193 Einsätzen heuer bei circa 100 Einsätzen weniger als im Vorjahr. Bei der Ausbildung lege man den Schwerpunkt auf das gemeinsame Üben. Man sei von der Feuerwehrführung bemüht, Gleichheit unter den 16 Feuerwehren im KBM-Bereich herbeizuführen. Es solle kein Stadt-Landgefälle geben, meinte Bierl.

Klaus Lang fragte, wie ein Feuerwehreinsatz durch die Stadt berechnet werde. Bürgermeister Ackermann klärte auf, dass bei einem Brandeinsatz keine Rechnung gestellt werde, wohl aber bei einer Technischen Hilfeleistung. Dies sei in einer Satzung geregelt. (wbf)

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