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Region Cham
Mittwoch, 15. August 2018 24° 3

Arnschwang

„Gesund arbeiten“ war Thema

Am Sonntag trafen sich viele interessierte Unternehmer zu einem Weißwurstfrühstück im Brunnerhof.

Daniel Paul, Franz Piendl, Michael Multerer, Prof. Reinhart Schüppel, Peter Fleckenstein, Prof. Stephan Gronwald und Sven Schmuderer (v. li.)
Daniel Paul, Franz Piendl, Michael Multerer, Prof. Reinhart Schüppel, Peter Fleckenstein, Prof. Stephan Gronwald und Sven Schmuderer (v. li.)

Arnschwang.Grund war eine Veranstaltung des Kommunalen Bündnisses Chamb-Regen mit den vier Gemeinden Arnschwang, Chamerau, Runding und Weiding. Der Sprecher des Bündnisses und Bürgermeister der Gemeinde Arnschwang, Michael Multerer, begrüßte zum Unternehmerfrühstück mit dem Thema „Gesund arbeiten in der Chamb-Regen-Region“ und freute sich, eine Plattform bieten zu können, wo der Austausch zwischen den Betrieben in den vier Bündnis-Gemeinden gefördert wird.

Neben seinen Bürgermeister-Kollegen sowie Bündnis-Koordinator Sven Schmuderer begrüßte Multerer besonders Peter Fleckenstein von der Gesundheitsregion plus des Landkreises, die den inhaltlichen Teil der Veranstaltung organisiert hat und zwei hervorragende Referenten gewinnen konnte. Den ersten Vortrag hielt Prof. Dr. med. Reinhart Schüppel, Chefarzt an der Fachklinik Furth im Wald, in dem es vor allem um individuelle Belastungs- und Gesundheitsfaktoren ging. Prof. Schüppel erläuterte anhand aktueller medizinischer und psychologischer Erkenntnisse lebensnah und kurzweilig, wie Belastungen und Stress entstehen, was diese im Körper bewirken und was jeder Mensch – und somit also jeder Mitarbeiter – für sich selbst Gutes tun kann. Dr. Stephan Gronwald, Professor am Lehrstuhl für Betriebliches Gesundheitsmanagement an der Technischen Hochschule Deggendorf, ging auf die Frage ein, was die Anwesenden im Betrieb für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun können. Er gab den Chefs Beispiele, wie sie „eine gesunde Unternehmenslandschaft“ gestalten können – also Belastungen bei den Mitarbeitern erkennen und vermeiden sowie stärker auf deren Bedürfnisse eingehen. Wird etwa auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter nach Stabilität, Wertschätzung sowie einer gewissen Abwechslung und Selbstverwirklichung eingegangen sowie gleichzeitig Offenheit bei Belastungen gezeigt, kann sich dies positiv auf Motivation und Zufriedenheit auswirken. Dies wiederum hat nur positive Folgen für das gesamte Unternehmen. Nach diesen Impulsvorträgen gab es einige Wortmeldungen, die durch die Professoren beantwortet oder im Kreis diskutiert wurden. Die Unternehmer berichteten von positiven und negativen Beispielen aus ihrem Arbeitsleben, sprachen über die Herausforderungen, denen sie regelmäßig gegenüberstehen – etwa der täglichen Terminflut oder dem Druck durch Soziale Medien – oder fragten auch für sich selbst nach, wie sie gesünder und entspannter leben können.

unternehmerfrühstück

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