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Gläubige dürfen wieder zum Gottesdienst kommen

„Freu‘ dich du Himmelskönigin“: So klang es am Sonntagabend durch die Klosterkirche Maria Hilf in Cham.

Pater Peter Renju bei der ersten Maiandacht, die in einem Livestream übertragen wurde.  Foto: Claudia Peinelt
Pater Peter Renju bei der ersten Maiandacht, die in einem Livestream übertragen wurde. Foto: Claudia Peinelt

Cham.Freuen dürfen sich auch die Gläubigen, die ab sofort wieder Gottesdienste in der Kirche mitfeiern können. „Die Menschen haben schon immer gespürt, dass die Mutter Gottes eine Hilfe für sie ist. Gerade jetzt in den schwierigen Zeiten brauchen wir jemanden, zu dem wir aufschauen können“, so Pater Renju. Er erinnerte an die Mariensäule im Hof des Klosters. „Es ist immer gut, etwas zu haben, das einem die Hoffnung schenkt, dass sich auch wieder etwas zum Guten ändern kann und wird“. Ab sofort sind alle Gottesdienste auch in der Klosterkirche wieder öffentlich. Natürlich müssen die üblichen Hygienevorschriften eingehalten werden. Renju informierte alle Gottesdienstbesucher darüber, dass nur etwa 50 Personen an einer Messe teilnehmen dürften.

Dabei sei der Sicherheitsabstand von zwei Metern zum nächsten Kirchenbesucher einzuhalten, man müsse außerdem selbst einen Mund-Nasen-Schutz sowie ein eigenes Gotteslob mitbringen. Weiterhin soll es festgelegte Plätze im Kirchenschiff und in den Seitenschiffen geben. Auch die Gesangsstücke würden in den folgenden Andachten kürzer ausfallen.

Beim Kommunionempfang bittet der Geistliche ebenfalls um die Wahrung des Abstands: „Der Mundschutz kann hier aber kurz abgenommen werden“. Das Kollekten-Körbchen stehe beim Ausgang. Besonders wies Renju auf das Friedensgebet hin, dass am heutigen Dienstag um 19 Uhr stattfinden soll. Es sei dem 75. Jahrestag des Kriegsendes gewidmet und werde musikalisch gestaltet. Anders als sonst, soll es am Samstag um 19 Uhr eine Vorabendmesse geben. Das könne die Besucherzahl entzerren. (cci)

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