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Kirche

Gläubige feierten Patrozinium

Die Heiligen Drei Könige standen im Mittelpunkt.

Am Hochfest Erscheinung des Herrn, dem Patrozinium der Pfarrei, zogen die kleinen Könige in die Pfarrkirche ein und gestalteten den Gottesdienst mit.  Foto: Christa Bucher
Am Hochfest Erscheinung des Herrn, dem Patrozinium der Pfarrei, zogen die kleinen Könige in die Pfarrkirche ein und gestalteten den Gottesdienst mit. Foto: Christa Bucher

Treffelstein.Im Evangelium nach Matthäus wird erzählt, dass die Heiligen Drei Könige dem Stern folgten, der sie zur Krippe nach Bethlehem führte. Die drei Weisen, im Volksmund Kaspar, Melchior und Balthasar, kamen aus dem Morgenland, huldigten dem neugeborenen Kind und brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe mit.

Die Treffelsteiner Pfarrgemeinde ist eine der wenigen, die die Heiligen Drei Könige als Kirchenpatrone hat. Beim Fest der Erscheinung des Herrn feierten die Gläubigen Kirchenpatrozinium. Bei dem Festgottesdienst, den der Kirchenchor musikalisch mitgestaltete, kehrten die Sternsinger zurück. Gemeinsam mit ihnen zog Pfarrer Albert Hölzl in die Kirche ein. Gut 50 Sternsinger waren in den vergangenen Tagen unterwegs, verkündeten die Botschaft Jesu und sammelten für notleidende Kinder in der Welt. Insgesamt kamen in der Pfarreiengemeinschaft Tiefenbach, Treffelstein und Biberbach mehr als 4600 Euro zusammen.

Zu Beginn seiner Predigt wandte sich der Geistliche dem Holzrelief über dem Altar zu, das die Heiligen Drei Könige zeigt. Im Matthäusevangelium sei nur von einem König, und zwar Herodes, die Rede, nicht von drei Königen. Die Heiligen Drei Könige bezeichnete Matthäus als Sterndeuter aus dem Osten. Die Zahl drei sei nicht belegt. Aber diese Männer hätten die Zeichen der Zeit erkannt, als sie dem Stern folgten.

Bereits im Alten Testament sei die Ankunft des Messias vorhergesagt worden. „Doch als dieser endlich gekommen war, haben ihn König Herodes und die Hohen Priester abgelehnt“, so Hölzl. Sie hätten ihm den Zutritt zur Stadt Jerusalem versagt. Der Theologe Matthäus blieb dabei: „Gott kommt trotzdem.“ Gott suche Menschen, die offen seien, er zeige ihnen neue Wege auf. Hölzl bat die Gläubigen, sich wie die Drei Könige auf den Weg zu machen und dem Stern zum Erlöser zu folgen. Traditionell segnete der Geistliche Wasser, Salz, Weihrauch und Kreide und schrieb den Segen „20*C+M+B*20“ an die Kirchentüren. (wbf)

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