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Glasfaser für 256 Anwesen

Telekom und Kollmer-Bau arbeiten an den Anschlüssen. Der Freistaat Bayern übernimmt 90 Prozent der Kosten.

Über den Internet-Ausbau informierten (von links) Reinhold Eibl (Kollmer Bohr- und Tiefbau GmbH), Sachbearbeiter Adi Schrötter, Robert Trum (Gemeinderat und Beauftragter Breitband und Digitalisierung), Bürgermeisterin Angelika Leitermann sowie Marco Hümmer (Telekom).
Über den Internet-Ausbau informierten (von links) Reinhold Eibl (Kollmer Bohr- und Tiefbau GmbH), Sachbearbeiter Adi Schrötter, Robert Trum (Gemeinderat und Beauftragter Breitband und Digitalisierung), Bürgermeisterin Angelika Leitermann sowie Marco Hümmer (Telekom). Foto: Weiß/Weiß

Arnbruck.Die Bauarbeiten haben schon begonnen: Die von der Deutschen Telekom Technik GmbH nach einer öffentlichen Ausschreibung beauftragte Kollmer Bohr- und Tiefbau GmbH wird bis Jahresende 256 Anwesen hauptsächlich im Außenbereich der Gemeinde Arnbruck an das superschnelle Glasfasernetz mit einer Übertragungskapazität von 100 MB oder auch mehr anschließen.

Zu der Besprechung am Mittwochnachmittag im Rathaus hatten Bürgermeisterin Angelika Leitermann und Sachbearbeiter Adi Schrötter eingeladen. Robert Trum, der Beauftragte des Gemeinderats für Breitband und Digitalisierung, war ebenso anwesend wie Marco Hümmer, zuständig für Planung, Projektierung und Baubegleitung seitens der Deutschen Telekom Technik GmbH und Bauleiter Reinhold Eibl von der beauftragten Firma Kollmer Bohr- und Tiefbau GmbH, die 2016 in Arnbruck und nachfolgend im ganzen Zellertal die Glasfaser-Hauptstränge verlegt hatte und mit den örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut ist. Wo es möglich ist, wird das Kabel unter der Erde verlegt. Gemeinderat Robert Trum bat darum, die Strecken nochmals zu überprüfen, in denen eine oberirdische Leitung vorgesehen ist, ob hier nicht doch eine unterirdische Verlegung möglich sei, denn in der Vergangenheit habe es wiederholt Probleme durch Bäume gegeben, die bei Unwetter auf die Leitungen fielen.

Bürgermeisterin Angelika Leitermann ist es wichtig, dass die Anlieger und alle, die von einer Durchleitung betroffen sind, rechtzeitig informiert werden. Wie viel Leistung der Kunde dann abrufen kann, muss er mit seinem Telefonanbieter selber regeln, der die Gebühren nach Leistung staffelt. Auf jeden Fall hat die beauftragte Firma mit dem Bau der Zuleitungen am Weidenhof bereits begonnen, dann kommen Wurz, Auhof, Rappendorf, Bach, Baumgarten, Niederndorf und Gutendorf an die Reihe, Thalersdorf, Sindorf, Streit, Riedl, Höbing, Asperhöhe, Waltersau, Hötzelsried und Exenbach, Röhrlhof, Schedlhof, Trautmannsried, Poschinger Hütte, Schmiedau, Waldsiedlung sowie im Bereich der oberen Ecker Straße, der oberen Scharebenstraße und der oberen Badstraße so Bauleiter Eibl.

Sachbearbeiter Adi Schrötter merkte an, dass durch den Breitbandausbau bis Ende des Jahres alle Außenbereiche mit Glasfaser versorgt sind. Auch Schule und Rathaus werden durch eine 90-prozentige Förderung mit einem Glasfaseranschluss ausgestattet. Eine neue Gigabit-Richtlinie könnte auch einen weiteren geförderten Ausbau im Innenbereich zulassen, obwohl dort die Versorgung durch die Vectoring-Technik schon sehr gut ist. Die Möglichkeiten sowie die Kosten werden derzeit von der Gemeinde mit der Planungsfirma Corwese ermittelt.

Da der Freistaat Bayern im Rahmen des „Höfeprogramms“ die Anschlussarbeiten ans Glasfaserkabel mit 90 Prozent fördert und die Gemeinde die restlichen zehn Prozent übernimmt, kommen alle, die sich rechtzeitig gemeldet hatten, günstig an eine leistungsfähige Breitbandversorgung. (kll)

Anschlüsse

  • Verteiler:

    Die Kollmer Bohr- und Tiefbau GmbH wird entlang der Gemeindestraßen in einem Abstand von 60 bis 70 Zentimetern zum Asphaltbelag in einem rund 20 Zentimeter breiten Graben das Glasfaserkabel verlegen.

  • Anmeldung:

    Angeschlossen werden die Anwesen, die sich nach einem Anschreiben im Frühjahr 2019 gemeldet hatten. (kll)

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