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Gratulationen

Goldene Hochzeit im Hause Lohberger

Rosi und Herbert Lohberger feierten ihr Jubelfest.
Von Regina Pfeffer

Das Jubelpaar Rosi und Herbert Lohberger mit Pfarrer Ambros Trummer, Bürgermeister Sepp Schmid, Pfarrgemeinderatssprecher Hermann Zapf und Familienangehörigen Foto: Regina Pfeffer
Das Jubelpaar Rosi und Herbert Lohberger mit Pfarrer Ambros Trummer, Bürgermeister Sepp Schmid, Pfarrgemeinderatssprecher Hermann Zapf und Familienangehörigen Foto: Regina Pfeffer

Arrach.Auf 50 gemeinsame Ehejahre konnten vor kurzem Rosi und Herbert Lohberger aus Haibühl zurückschauen. Zur Feier ihrer goldenen Hochzeit hatten sich Familie, Verwandtschaft und Freunde in Lam zum Mittagessen ins Gasthaus Stöberl eingefunden. Zum Nachmittagskaffee versammelten sich dann alle im Hause Lohberger in der Schwarzhölzlstraße. Die Glückwünsche der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Sepp Schmid und die Gratulation der Pfarrei Haibühl übermittelte Pfarrgemeinderatssprecher Hermann Zapf. Das Jubelpaar ließ es sich nicht nehmen, vor der weltlichen Feier den Sonntagsgottesdienst in Lam zu besuchen. Pfarrer Ambros Trummer gratulierte am Ende der Messfeier zum Ehejubiläum.

Die Jubelbraut Rosalia, geborene Vornehm, kam am 4. Februar 1948 als jüngste von zwei Töchtern der Eheleute Johann und Maria Schreiner zur Welt. Nach der Schulzeit absolvierte sie in Engelshütt eine Ausbildung zur Schneiderin. Ihr Ehemann Herbert erblickte am 27. Februar 1948 als fünftes von insgesamt zehn Kindern (neun Buben, ein Mädchen) der Eheleute Rosa und Max Lohberger in Lam das Licht der Welt. Er erlernte in München bei der Bäckerei Zink das Bäckerhandwerk. Später arbeitete er bei der Firma Gruber in Cham und der Firma Heros in Lam. Kennengelernt haben sich die beiden im früheren Tanzlokal „Intermezzo“ in Lam. Am 2. Januar 1969 gaben sie sich in Lam das Ja-Wort.

Die Hochzeitsglocken läuteten dann am 5. Januar, als sie sich vor Pfarrer Reindorfer in der Pfarrkirche St. Ulrich das Ja-Wort fürs Leben gaben. Ein gemeinsames Zuhause fand das Paar in der Schwarzlhölzlstraße in Haibühl, im Elternhaus von Rosi. Sie fassten den Entschluss, eine eigene Gaststätte nebst Zimmervermietung zu errichten. Die Eröffnung fand im Jahr 1977 statt, just in dem Jahr, in dem ihnen nach zwei Töchtern noch ein Sohn geschenkt wurde. Mit viel Elan und Fleiß schafften sie es, Kinder, Haushalt und Gastronomie unter einen Hut zu bekommen. Auch Nichte Gabi, die ihnen fast wie ein viertes Kind ans Herz gewachsen ist, fühlte sich immer wohl bei Onkel, Tante, Cousinen und Cousin.

Der Gasthof/Pension Lohberger in Hinterhaibühl erlangte bald Bekanntheit und Beliebtheit, so dass die Wirtsleute kaum über Langeweile zu klagen hatten. Einige Ortsvereine wählten die Wirtschaft am Waldrand als ihr Vereinslokal und zahlreiche Stammgäste kamen alljährlich zur Erholung hierher. 2012 schlossen sich die Türen der Gastwirtschaft für immer. Langeweile kommt jedoch nicht auf bei den beiden, denn die fünf Enkelkinder und der Enkel der Nichte als „Beinahe-Urenkel“ halten sie auf Trab.

Was ist das Resümee nach 50 Jahren Ehe? „Ehe und Wein haben eines gemeinsam: Die wahre Güte zeigt sich erst nach Jahren“, so das Jubelpaar einhellig.

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