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Konzert

Gospels in der Barockkirche

Jetzt steht auch die Harrlinger Kirche auf der langen Liste an Auftrittsorten, wo der Gospelchor Lüneburg bereits zu Gast war.

  • Viel Leidenschaft legten die Mitglieder des Gospelchors Lüneburg bei ihrem Auftritt in der Harrlinger Kirche an den Tag. Fotos: Stelzl
  • Der Organisator und Harrlinger Kirchenchorleiter Sepp Meindl bei seiner Begrüßung

Zandt.Ein volles Haus konnte am Dienstag Sepp Meindl, Organist der Harrlinger Kirche, sehr zu seiner Freude beim Konzert des Gospelchores Lüneburg begrüßen. Er war es, der es fertiggebracht hatte, dass der Chor samt Band und Leiterin Joana Toader während seiner Deutschlandtournee in Harrling Halt machte. Noch am Sonntag gastierte der Chor in Memmingen im Allgäu und am Donnerstag hatte er schon wieder einen Auftritt in Bad Wimpfen.

Mit ihren Gospelliedern begeisterten die Sänger die vielen Besucher und rissen sie auch zum Mitsingen und zum Mitklatschen mit. Erwartungsvolle Stille breitete sich aus, als Mesner Lorenz Eisenreich mit einem Glöckchen den Auftritt ankündigte, die Chormitglieder in roten Gewändern einzeln aus der Sakristei schritten und mit viel Applaus begrüßt wurden. Sepp Meindl blickte nach der Begrüßung kurz auf die 25-jährige Geschichte des Gospelchores, der bereits 504 Konzerte gegeben hat, unter anderem , in San Francisco, Las Vegas und in San Diego sowie in mehreren europäischen Ländern. „Umso mehr freut es mich, dass Sie den Weg zu uns nach Harrling gefunden haben, herzlichen Dank dafür!“

Sepp Meindl bedankte sich außerdem bei der Kirchenverwaltung Harrling mit Kirchenpflegerin Josefine Laumer und bei Pater John für die Nutzung des Gotteshauses; ebenso beim Mesnerehepaar Lorenz und Angela Eisenreich, bei Heidi Meindl und Peter Filimon für deren Unterstützung, auch bei den Familien Späth und Schollerer für den Kartenvorverkauf. Der Dank von Meindl galt zudem Carola Mohs für die tolle Zusammenarbeit bei der Organisation des Konzertes.

Gospels waren für die Sklaven in Amerika Ventil ihrer Verzweiflung, ihres Schmerzes und ihrer Trauer, aber auch Kraftquell für Hoffnung, Freude und Glaube. Sie dienten auch der verdeckten Weitergabe geheimer Botschaften und verschlüsselter Informationen über den Weg in die Freiheit. Beispiele dafür finden sich in den Liedern „Promised Land“, „This train“ oder „Steel away“.

Herzliche Begrüßungsworte richtete Chorleiterin Joana Toader an die Besucher und freute sich, weil der Chor „vor so vielen Leuten und in einem wundervollen Ambiente in dem schönen Gotteshaus in Harrling“ auftreten dürfe und dankte vielmals dafür; ebenso dankte sie Sepp Meindl für die Organisation.

Mit Humor und Temperament führte sie durch das Programm, bei dem 18 Gospels und Spirituals zu hören waren, unter anderem „Soli Deo Gloria“, „King Jesus“, „Ave Maria“, „Ezekiel“, „Oh Happy day“ und als Abschluss die englische Fassung des „Vater unsers“. Man sah es dem Chor an, dass dieser mit viel Freude die Lieder zum Besten gab. Mit stürmischem Beifall und zum Teil stehend wurden die Gesänge belohnt.

Joana Toader bedankte sich in ihrer herzlichen Art vielmals dafür und an Sepp Meindl überreichte sie ein Dankeschönpräsent in Form einer CD, auf der alle Lieder zu hören sind. Beim Ausgang stellten sich die Chormitglieder auf, viele Besucher schüttelten ihnen die Hand oder umarmten sie als Dank für den wundervollen Abend. Gerne wurde auch eine Spende entgegengenommen, die der Deutschen Krebshilfe zugutekommen. (kts)

Geschichte

  • Bibel:

    Dabei lernten sie die Sprache ihrer weißen Herren und kamen in Kontakt mit den biblischen Geschichten, die sie auf ihre Situation übertrugen und im Rahmen ihrer traditionellen afrikanischen Musizierweise vertonten.

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