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Gott hat diese Paare füreinander bestimmt

Pfarrer BGR Augustin Sperl feiert Gottesdienst mit Jubelpaaren, die heuer 25, 30, 40, 50, 55 und sogar 60 Jahre verheiratet sind.

17 Jubelpaare feierten den Gottesdienst mit Pfarrer BGR Augustin Sperl. Foto: kcr
17 Jubelpaare feierten den Gottesdienst mit Pfarrer BGR Augustin Sperl. Foto: kcr

Miltach.Es ist in der Pfarreiengemeinschaft Miltach und Blaibach Tradition, dass sich im Frühjahr und im Herbst die Jubelpaare zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche treffen. Am Sonntag war dies in „St. Martin“ in Miltach wieder der Fall. Bei einem Gottesdienst dankten Jubelpaare Gott für die zurückliegenden gemeinsamen Jahre und Jahrzehnte. Der Chor die „Martinssänger“ erfreute mit entsprechenden festlichen Liedern. Nach dem Dankgottesdienst waren alle Jubelpaare in das benachbarte Pfarrheim eingeladen, wo der örtliche Pfarrgemeinderat einen Empfang bei Sekt und schmackhaften Häppchen vorbereitet hatte.

Füreinander „beschert“

Mit dem Lied zum Einzug eröffneten die „Martinssänger“ die Eucharistiefeier für Ehejubilare, die auf 25, 30, 40, 50, 55 und sogar 60 gemeinsame Ehejahre zurückschauen können. Pfarrer BGR Augustin Sperl begrüßte die 17 Jubelpaare aus der Pfarreiengemeinschaft Blaibach-Miltach, die der Einladung ihrer Heimatpfarrei nachgekommen waren. „Heute sind Sie hier, um Danke zu sagen für die vielen, gemeinsamen Jahre, die sie in Freude, aber sicher auch mit manchem Kummer und manchen Schmerz verbringen durften“. Pfarrer Augustin Sperl meinte aber auch: „Sie feiern ein Ehejubiläum um den Ehepaaren von heute zu sagen: Es ist möglich, es gelingt auch heute, viele lange Jahre miteinander zu leben in Gesundheit und Krankheit.“

Die Predigt begann der Geistliche mit einer Geschichte um den Rabbi Josse, der vor der Frage stand: „In wie viel Tagen hat Gott die Welt erschaffen?“ Und was hat Gott seitdem getan? „Er verbindet die Paare und schließt die Ehen. Keine leichte Aufgabe.“ so der Rabbi. Dann ging Pfarrer Augustin Sperl auf das jüdische Wort „beschert“ ein, es bedeutet so viel wie „von Gott bestimmt“. Und ein weiteres Sprichwort verbindet sich damit: „Ehen werden im Himmel geschlossen, aber auf der Erde gelebt!“ Mann und Frau müssen mit viel Engagement, Fantasie und Kompromissbereitschaft daran arbeiten, dass die Beziehung funktioniert. „Vielleicht haben Sie im Lauf der Jahre die Erkenntnis gewonnen: Gott hat uns füreinander bestimmt – einander beschert.“

Zum Dank eine weiße Rose

Abschließend zitierte der Geistliche Reinhard Mey, der wunderbar über Liebe und Freundschaft sagte: „Wie vor Jahr und Tag lieb ich dich noch mehr, als vor Jahr und Tag.“ Danach reichten sich die Jubelpaare die Hände und erneuerten vor der Kirchengemeinde ihr Eheversprechen.

Zum Schluss des Gottesdienstes gratulierte Pfarrer Sperl mit den beiden PGR-Sprechern Markus Kerner (Blaibach) und Claudia Pinzinger (Miltach) jedem Jubelpaar und überreichten eine weiße Rose. (kcr)

die jubel-paare

25 Jahre: Claudia und Martin Seewald.

30 Jahre: Martina und Adolf Hastreiter, Jutta und Wolfgang Eckl, Silvia und Bernhard Raab, Rita und Willi Hofmann.

40 Jahre: Annemarie und Alois Kreis; Liselotte und Anton Weber; Siegrid und Bernhard Heigl, Hildegard und Herbert Mauerer.

50 Jahre: Erika und Heinrich Schedlbauer; Gertrud und Karl-Hans Hofer, Irmgard und Horst Seewald.

55 Jahre: Anna und Martin Wanninger; Anneliese und Josef Weber, Barbara und Josef Christl.

60 Jahre: Franziska und Leo Welter; Hedwig und Norbert Dattler. (kcr)

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