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Gottesdienste in Corona-Zeiten

Pfarrgemeinden Blaibach und Miltach trafen Vorkehrungen.
Christian Röhrl

Gesundheitsvorkehrungen wurden getroffen und Markierungen abgebracht.  Foto: Christian Röhrl
Gesundheitsvorkehrungen wurden getroffen und Markierungen abgebracht. Foto: Christian Röhrl

Miltach.Es sind über sechs Wochen vergangen, in denen wegen der Corona-Pandemie in den Pfarrgemeinden Miltach und Blaibach auf die Gottesdienste mit den Gläubigen verzichtet werden musste.

Ab sofort ist es vonseiten der Staatsregierung und des Ordinariats in Regensburg wieder gestattet, in angemessenem Rahmen die Gottesdienste und andere Feiern in den beiden Pfarrkirchen zu begehen. Dabei müssen sicherheitsrelevante Vorkehrungen zum Schutz der Gesundheit eingehalten werden.

In Miltach und Blaibach wurden 50 Plätze in der Kirche ausgewiesen. Es muss stets gewährleistet werden, dass zwischen den Personen ein Zwei-Meter-Abstand besteht. Familien (gemeinsamer Haushalt) dürfen beisammensitzen. Die Sitzplätze sind farbig markiert. Maiandachten und andere Feiern sind wieder möglich, es gelten jedoch in den Kapellen dieselben Bestimmungen. Für jede Kirche gilt eine Zugangsbeschränkung, die den nötigen Abstand garantiert. Dazu wurde von Pfarrer Augustin Sperl eine maximale Anzahl von Gläubigen und liturgischen Dienern festgelegt. Da eine Beschränkung unerlässlich ist, kann das aber auch bedeuten, dass, wenn am kommenden Wochenende jeweils mehr als 50 Besucher zu den Gottesdiensten kommen, es später ein Kartensystem gibt. Es sieht vor, dass verschiedenfarbige Teilnahmekarten ausgegeben werden, die während der Woche in den Kirchen aufliegen und abgeholt werden können. Diese berechtigen zum Zutritt für den jeweiligen Gottesdienst.

Während der Messfeier haben Gläubige ab sechs Jahren eine Mund- und Nasen-Bedeckung zu tragen. Alleine dem liturgischen Dienst ist es gestattet, den Schutz abzunehmen. Beim Betreten der Kirche sind die Hände zu desinfizieren. Die Kirchentüren bleiben zu Beginn und zum Ende des Gottesdienstes offen fixiert, sodass sie nicht berührt werden müssen. Das eigene Gebetbuch ist von zu Hause aus mitzubringen. Die Hostien bleiben während der Messfeier im abgedeckten Kelch. Bei der Kommunionausteilung treten die Gläubigen in ausreichendem Abstand und bankweise an die Markierung im Mittelgang heran. Der Priester wird die Hostie ohne die üblichen Worte unter Einhaltung des erforderlichen Abstands in die ausgestreckte Hand legen. Am Ende der Messfeier verlassen die Gläubigen in ausreichendem Abstand die Kirche, und zwar ab den hinteren Reihen.

Alle diese Informationen sind im neuen Pfarrbrief, der in beiden Pfarrkirchen aufliegt und im Internet zum Download bereitsteht, beschrieben. Auf andere sakramentale Handlungen (Taufe, Hochzeit, Beerdigung, Krankensalbung und Krankenkommunion) wurde im aktuellen Pfarrbrief ebenso eingegangen. Bei Fragen stehen die Pfarrbüros zur Verfügung. (kcr)

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