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Grenzwandern am Regen entlang

Der Regen und die Naturparkwelten in Bayerisch Eisenstein bieten Natur und Kultur.

Der Große Regen ist auch ein Grenzfluss. Foto: Martin Graf
Der Große Regen ist auch ein Grenzfluss. Foto: Martin Graf Foto: Martin Graf

Bayerisch Eisenstein.Eine der „schönsten Grenzen im Landkreis Regen“ fließt zwischen dem Gebiet des Nationalparks und dem des Naturparks Bayerischer Wald: der Große Regen. Ihm widmet der Naturpark Bayerischer Wald eine Pressemitteilung. Demnach entspringt der Fluss am Pancír in Tschechien und vereinigt sich mit dem Kleinen Regen in Zwiesel zum Schwarzen Regen. Wer Natur und Kultur erleben wolle, sei am Flusswanderweg richtig, so die Mitteilung.

In Bayerisch Eisenstein ist seit Samstag wieder der Besuch der Naturparkwelten möglich, wo man sich über den Kalten Krieg, die Eisenbahn und über die Geschichte des Skisports informieren kann. Im Erdgeschoss sei das Europäische Fledermauszentrum als Tipp zu empfehlen. Anschließend könne man sich auf dem Flusswanderweg in Richtung Zwiesel begeben. Der Weg führt unter anderem am Naturschutzgebiet Rotfilz vorbei – ein Moorgebiet, welches im Kern noch die seltene Baumart Moor-Spirke vorweist und auch als Rückzugsort für Kreuzottern und andere seltene Tierarten dient.

An der sogenannten Unglücksbrücke ist ein Abstecher nach Ludwigsthal möglich, wo man den Nationalpark besuchen kann. Der Wanderweg am Regen sei ruhig und wenig anstrengend, da es meistens am Fluss entlang gehe, wie es in der Mitteilung heißt. Starten könne man entweder von Zwiesel aus oder ab Bayerisch Eisenstein. Auch in Corona-Zeiten ist unter Beachtung der Sicherheitsvorgaben eine Rückfahrt mit der Waldbahn möglich.

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