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Geselligkeit

Grills Anregungen zur Fastenzeit

Harald Grill: „Keiner hat die Weisheit mit dem Löffel gefressen.“
Agnes Kainz

Die Kandidaten der gemeinsamen Liste der Gemeinde WaldFoto: Kainz
Die Kandidaten der gemeinsamen Liste der Gemeinde WaldFoto: Kainz

Wald.Die gemeinsame Liste der SPD und der Parteifreien Bürger der Gemeinde Wald lud zu einem politischen Aschermittwoch ins Gasthaus Kirchenwirt ein. Zahlreiche Bürger folgten der Einladung und wurden vom Bürgermeisterkandidaten Norbert Handl begrüßt. Handls Gruß galt dem SPD-Landratskandidaten Sebastian Meier, dem Schriftsteller und Ehrenbürger Harald Grill sowie den Musikern „Oldies Los Tempicos“.

Er wünschte einen gemütlichen Abend, bei dem der Spaß im Vordergrund stehen soll und die politischen Themen hintangestellt werden sollen. Dann waren die Gäste zum Fastenessen mit Brathering und Bratkartoffeln eingeladen. Anschließend freute sich Bürgermeisterkandidat Norbert Handl, dass man Harald Grill als Gastredner für den politischen Aschermittwoch gewinnen konnte. Grill war in vielen Ländern unterwegs und sei trotzdem heimatverbunden.

Harald Grills Vortrag stand unter dem Motto „Es reicht … Anregungen zur Fastenzeit“. Er sagte, dass seiner Erfahrung nach Dörfer auf der ganzen Welt ähnlich sind. Er trug ein Gedicht zu seiner Kindheit im niederbayerischen Hengersberg vor und erzählte, wie er nach Wald gekommen und hier sesshaft geworden sei. Grill brachte seine Sicht zu aktuellen Themen der Kommunal-, aber auch der Bundespolitik vor. Man solle jedem dankbar sein, der ein Amt übernimmt, sei es als Gemeinderat oder Bürgermeister. „Keiner hat allerdings die Weisheit mit dem Löffel gefressen“, deshalb sei Gemeinsamkeit wichtig, und dass sich die Bürger einbringen, in die Gemeindepolitik mit einbezogen und informiert werden.

Anschließend stellten sich die Gemeinderatskandidaten der gemeinsamen Liste der SPD und Parteifreien Bürger vor. Landratskandidat Sebastian Meier sprach ein Grußwort, und die Musiker „Oldies Los Tempicos“ spielten zwischendurch Liedbeiträge. Zur späteren Stunde wurde Bruder Bernardo alias Bernhard Schneider von zwei charmanten Damen in den Saal begleitet. Er trug eine lustige Fastenrede mit spitzen Anekdoten vor, wofür er Applaus und Lacher der Gäste des Poltischen Aschermittwochs erntete. (rma)

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