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Großaufgebot sucht nach 16-Jährigem

Der Jugendliche ist seit dem frühen Morgen verschwunden. Ein Suchhund folgte seiner Spur bis zum Further Drachensee.

Die Retter suchen den vermissten Jugendlichen nun per Drohne im Gebiet um den Further Drachensee. Foto: Fred Wutz
Die Retter suchen den vermissten Jugendlichen nun per Drohne im Gebiet um den Further Drachensee. Foto: Fred Wutz

Furth im Wald.Mit zahlreichen Einsatzkräften wurde am Mittwoch ab der Mittagszeit im Bereich zwischen Furth im Wald und Eschlkam die Suche nach einem 16-Jährigen aufgenommen. Der Jugendliche aus Kleinaign ist seit Mittwochmorgen 5 Uhr abgängig, hat sich von seinem Wohnort mit unbekanntem Ziel entfernt.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, konnte zunächst ein Man-Trailer (Suchhund) eine Spur in Richtung Drachensee aufnehmen. Schon am Vormittag hatten Polizeistreifen und Kräfte der Bergwacht mit der Suche begonnen. Und auch ein Hubschrauber der Polizei war im Einsatz.

Rettung

Vermisster Jugendlicher wurde gefunden

Der 16-Jährige wurde nach einer großen Suchaktion in einem Waldstück bei Eschlkam entdeckt. Auch das SEK war im Einsatz.

Suchflüge mit Drohnen

Wiesen und Waldstücke, wie hier am Danglesbach im hinteren Bereich des Drachensees, wurden auch bei strömendem Regen von den Hunden und ihren Führern abgesucht.  Foto: Fred Wutz
Wiesen und Waldstücke, wie hier am Danglesbach im hinteren Bereich des Drachensees, wurden auch bei strömendem Regen von den Hunden und ihren Führern abgesucht. Foto: Fred Wutz

Ab der Mittagszeit kamen auch die Rettungshundestaffel Bayerwald sowie weitere Suchhunde der Johanniter und des Roten Kreuzes hinzu. Die eingesetzten Hunde und ihre Führer wurden aus dem weiteren Umkreis beigezogen, aus dem Oberen Bayerischen Wald und bis aus dem Bereich Regensburg. Seitens der Bergwacht wurden mehrere Suchflüge mit zwei Drohnen gestartet, auch eine Polizei-Drohne kam zum Einsatz.

Die Einsatzleitung richtete sich auf dem Touristen-Parkplatz zwischen Einberg und Drachensee ein. Der Further Polizeichef, Polizeirat Vincent Bauer, und sein Stellvertreter Erster Polizeihauptkommissar Ludwig Kreitl waren in dieser Aufgabe vor Ort. Sie konnten bei der Aufgabenstellung ein neues Fahrzeug einsetzen, das seit kurzer Zeit bei der Polizei-Inspektion Furth im Wald stationiert ist und über alle notwendigen fernmeldetechnischen sowie funktionellen Ausstattungen verfügt.

Suche und Fahndung

  • Anlass:

    Werden Personen vermisst, so werden Suchaktionen oder Fahndungen veranlasst. Bei Jugendlichen ist das die Regel.

  • Ablauf:

    Die Polizei trifft eine sorgfältige Abwägung und holt sich meist Unterstützungskräfte (Amtshilfe).

  • Kosten: In der Regel trägt die Staatskasse die Kosten, außer wenn arglistige Täuschung vorliegt oder die Suche provoziert wurde.

Regen erschwert den Einsatz

Nach Angaben der Polizei-Inspektion Furth im Wald wurde sowohl mit sogenannten Flächen-Suchhunden als auch mit Mantrailern gearbeitet. Schwerpunktmäßig wurde der Bereich zwischen Eschlkam/Kleinaign und Furth im Wald sowie der Drachensee samt Umfeld unter die Lupe genommen. Aber auch diverse Gebäude im Suchgebiet, dazu eine Reihe von land- und fortwirtschaftlichen Bauten – etwa im Bereich des Diebergs – wurden von Einsatzkräften in die Suche einbezogen.

Helfer

So üben Rettungshunde das Menschenretten

Beim Aktionstag der Rettungshundestaffel Bayerwald mussten Hundeführer und ihre Tiere gemeinsam Hindernisse überwinden.

Gegen 14.30 Uhr erschwerte einsetzender Regen die Aktion. So mussten beispielsweise die Drohnen-Flüge eingestellt werden, und die Bergwacht-Mitglieder machten sich zu Fuß und mit Fahrzeugen auf die Suche.

Die Einsatzkräfte versuchten bis in die Nachtstunden hinein, den 16-Jährigen zu finden. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Aktion dann ergebnislos abgebrochen.(fwu)

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