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Große Beteiligung beim Blutspendetermin des BRK

Die Resonanz für den Blutspendetermin am vergangenen Donnerstag in Schorndorf war sehr groß, obwohl es wegen der Infektionsschutzmaßnahmen diesmal zu längeren Wartezeiten kam.

Viel mehr Freiwillige als erhofft, kamen vorbei und spendeten nach einem ärztlichen Check Blut.  Foto: cls
Viel mehr Freiwillige als erhofft, kamen vorbei und spendeten nach einem ärztlichen Check Blut. Foto: cls

Schorndorf.

Auf 120 Spender habe man gehofft, tatsächlich seien in der Grundschule sogar 146 Freiwillig erschienen. 119 von ihnen konnten nach ärztlichem Eingangscheck schließlich Blut spenden. Die Ablehnungsquote war damit drei Mal (18,5 Prozent) höher als bei der letzen Aktion im Januar (6,85 Prozent). Gleich 20 Spender stellten sich erstmals in den Dienst der guten Sache und spendeten kostenlos einen halben Liter des roten Lebenssafts.

Viele kranke und schwer verletzte Menschen hätten ohne gespendetes Blut keine Überlebenschance. Allein in Bayern würden jeden Tag rund 2000 Blutspenden benötigt. Diese dürften nur 42 Tage aufbewahrt und benutzt werden. Darum seien auch in Zeiten des Coronavirus Blutspenden nötig, damit die Patienten sicher mit Blutpräparaten versorgt werden können. Zum Schutz für Spender und der ehrenamtliche Mitarbeiter, wurden zusätzliche Hygiene-Maßnahmen ergriffen. In die Grundschule kam man deshalb durch einen Nebeneingang, anschließend seien die entsprechenden Sicherheitsabstände immer eingehalten worden. Jeder Blutspender habe ein eigenes Schreibgerät erhalten. Statt dem üblichen Imbiss versorgte der Kreisverband Cham des Bayerischen Roten Kreuzes die Spender am Donnerstag mit Care- Paketen , um die Aufenthaltszeiten und Kontaktflächen der Beteiligten zu minimieren.

Neben dem hauptamtlichen Team des Blutspende-Dienstes betreuten sieben ehrenamtliche Helfer des Chamer BRK die freiwilligen Spender. Für das soziale Engagement und Verantwortungsbewusstsein gemäß dem Motto „Schenke Leben, Spende Blut“ sei die BRK sehr dankbar und freue sich über das gute Ergebnis in Schorndorf: „So viele Blutspender und überraschend auch gleich 20 Erstspender. Es ist eine große Freude zu sehen, wie das Miteinander unter den Helfern und Spendern funktioniert“, lautete das Fazit eines ehrenamtlichen Helfers. (cls)

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