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Treffen

Großes Interesse an Bürgerinitiative

Auch Bürger aus Furth im Wald machen beim Kampf gegen den Transitverkehr mit.

Auf dem Podium hatten 15 Betroffene Platz genommen. Foto: kbi
Auf dem Podium hatten 15 Betroffene Platz genommen. Foto: kbi

Eschlkam.Die Gründung der deutsch-tschechischen Bürgerinitiative gegen den Transitverkehr auf den Landstraßen am Montagabend im Kulturhaus Všeruby ist nach Ansicht der Initiatoren geglückt. Weit über 400 deutsche und tschechische Bürger – meist Anwohner der Straßenroute und Dörfer –, viele Unterstützer, Referenten und über 20 Bürgermeister zeigten dem Schwerlastverkehr die rote Karte. Dolmetscherin Jaroslava Seidlmayer übersetzte die Reden der Podiumssprecher auf Deutsch und Tschechisch. Všerubys und Eschlkams Bürgermeister Vaclav Bernard und Sepp Kammermeier freuten sich über den riesigen Zuspruch für die Podiumsdiskussion. Vaclav Bernard schilderte die derzeitige Situation. Vor allem regten sich die Menschen diesseits und jenseits der Grenze darüber auf, dass der Grenzübergang Furth im Wald-Folmava mautpflichtig werde und der Grenzübergang Eschlkam/Všeruby mautfrei bleibe. Für Sepp Kammermeier gibt es nur zwei mögliche Lösungen des Problems: entweder die Straße für den Schwerlastverkehr zu sperren und auf die Autobahnen umzuleiten oder eine Beschränkung auf 17 Tonnen auszusprechen. Josef Altmann, Tourismusbeauftragter der Marktgemeinde Eschlkam, erinnerte daran, dass er bereits vor etwa fünf Jahren zusammen mit Helmut Hartl in die Offensive ging. „Eine Aktion gegen den Verkehr brachte fast 1400 Unterschriften ein und sogar bei einer Besprechung im Bayerischen Innenministerium wurde dieses Problem behandelt.“ Etwas Konkretes sei dabei nicht herausgekommen. Für eine große Überraschung sorgte bei der Diskussion Norbert Tauer von der Vogelherd-Siedlung aus Furth im Wald. Die Bürger der Vogelherdsiedlung schließen sich alle der Bürgerinitiative an. Ihr Problem: Der Verkehr, den früher die Bürger in der Nordgaustraße hatten, wurde durch die Spange zum Vogelherd und andere Stadtteile geführt. Seitdem herrscht dort eine enorme Lärmbelästigung.

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