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Grünes Licht für mehrere Bauanträge

Kurz und bündig war der öffentliche Teil der Schönthaler Gemeinderatssitzung.

Im Rathauses fand erstmals wieder seit Verhängung der Kontaktbeschränkungen eine Gemeinderatssitzung statt.
Im Rathauses fand erstmals wieder seit Verhängung der Kontaktbeschränkungen eine Gemeinderatssitzung statt. Foto: Franz Bucher

Schönthal.Geschuldet war dies der Tatsache, dass Bürgermeister Ludwig Wallinger mit Zustimmung des Gemeinderates einen erheblichen Teil der Tagesordnungspunkte im nichtöffentlichen Teil der Sitzung behandelt haben wollte.

Grünes Licht gab es seitens der Gemeinde für folgende Bauanträge: Einbau von zwei Dachgauben in ein Wohnhaus in Döfering, die Erweiterung eines Stallgebäudes und Abriss der Scheune in Thurau, der Anbau eines Geräteschuppens an die Garage in Döfering und ein Anbau an eine Garage in Loitendorf. In Flischberg beabsichtigt ein Grundstückseigentümer ein Werkstattgebäude zu errichten. Das besagte Grundstück ist allerdings dem Außenbereich zugeordnet. Wie Bürgermeister Ludwig Wallinger informierte, wurde für den Ortsteil Flischberg bislang keine Ortsabrundungssatzung erlassen. Nach Darstellung der Sachlage und den Planungsunterlagen fasste das Ratsgremium den Beschluss, in Flischberg eine kombinierte Festlegungs- und Einbeziehungssatzung für den Ortsteil zu erlassen. Die Verwaltung wurde dabei beauftragt, die frühzeitige Öffentlichsbeteiligung durchzuführen. Weiter wurde die Verwaltung beauftragt, die Herausnahme der besagten Teilfläche des Flurstückes Nr. 1583 Gemarkung Döfering aus dem Landschaftsschutzgebiet Oberer Bayerischer Wald bei der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Cham zu beantragen.

Unter dem Tagesordnungspunkt Vorkaufrechte appellierte das Gemeindeoberhaupt, dass Grundstücksverkäufe der Gemeinde angezeigt werden sollen, da Grundstücke zur Verwendung von Ausgleichsflächen immer wieder gebraucht werden. In Punkto Jugendferienprogramm werde man wegen Corona vermutlich auf Aktionen verzichten. Die beiden Jugendbeauftragten werden aber hierzu noch einmal beraten. Gemeinderat Matthias Wutz monierte noch, dass die Arbeiten am Rhaner Bad stagnieren. Wallinger informierte dazu, dass er selber und der Architekt bei der Baufirma vorstellig geworden seien und mit Nachdruck die Fertigstellung verlangt hätten. (wbx)

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