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Entwicklung

Grünes Licht für Senioren-Wohnanlage

Der Gemeinderat Michelsneukirchen bewilligt auch den Bau eines Ärztehauses an der Hauptstraße.
Von Eva Simml

So wird die neue Wohnanlage für seniorengerechtes, ambulant betreutes Wohnen mit 18 Wohnungen an der Südseite aussehen. Plan: Immobilien GmbH Müller
So wird die neue Wohnanlage für seniorengerechtes, ambulant betreutes Wohnen mit 18 Wohnungen an der Südseite aussehen. Plan: Immobilien GmbH Müller

Michelsneukirchen.Zwei wichtige Bauanträge – der Antrag zum Neubau einer seniorengerechten Wohnanlage und der Antrag zum Neubau eines Ärztehauses – lagen dem Michelsneukirchner Gemeinderat in seiner 66. Sitzung vor, und für beide Anträge gab es grünes Licht. Nachdem die Grundstücksverkäufe bereits über die Bühne gegangen sind, hat jetzt der Investor, die Immobilien GmbH Müller Weiding-Döbersing, die Anträge eingereicht. Der erste Antrag umfasste den Abbruch des Gebäudes (Schmid-Erich-Anwesen) und den Neubau eines Ärztehauses an der Hauptstraße 22. In das Ärztehaus wird voraussichtlich die örtliche Praxis Fraundorfer-Prommersberger einziehen.

An der Hauptstraße 22 entsteht ein neues Ärztehaus. Plan: Immobilien GmbH Müller
An der Hauptstraße 22 entsteht ein neues Ärztehaus. Plan: Immobilien GmbH Müller

Im zweiten Antrag ging es um den Neubau einer Wohnanlage für seniorengerechtes, ambulant betreutes Wohnen samt Tagespflege. 18 Wohnungen sind geplant. Der Investor hat für etwa notwendige Dienste einen Pflegedienst an der Hand. Das Baugrundstück liegt im Geltungsbereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplans Schmidwiese. Einer Befreiung von den Festsetzungen für die Überschreitung der Wandhöhen von teilweise bis zu zwei Metern, die Abweichung des Bautyps, der Dachformen sowie der Dachneigung wurde zugestimmt; bei der Überschreitung der Wandhöhen gab es eine Gegenstimme.

Dann ging es um die örtliche Rechnungsprüfung 2018 vom 25. November 2019. Dazu übergab Bürgermeister Blab das Wort an den Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses, Bernhard Stoiber. Dieser merkte einige Feststellungen an, wie etwa die Haushaltsüberschreitung bei den Vermessungskosten für das Baugebiet Schmidwiese oder die zu späte Abrechnung von Feuerwehreinsätzen.

Diskussion

  • Rathaus:

    Mit Blick auf die Erneuerung der Heizungsanlage und den desolaten Tankraum überlegte Bürgermeister Blab, an der Hinterseite des Rathauses ein Heizhaus mit Pelletbunker anzubauen.

  • Problem:

    Dagegen kam allerdings der Einwand, dass dem Schützenverein Immergrün mit dieser Lösung die Option einer Erweiterung ihrer Schießstände genommen werde.

Die im Haushaltsjahr 2018 angefallenen über- und außerplanmäßigen Ausgaben wurden nachträglich genehmigt. Die Jahresrechnung für 2018 wurde mit folgendem Ergebnis festgestellt: Verwaltungshaushalt 2822 290 Euro, Vermögenshaushalt 1 539 749 Euro, Zuführung zum Vermögenshaushalt 449 806 Euro, Zuführung zur allgemeinen Rücklage 315 309 Euro. Entlastung wurde erteilt.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um die Heizungsanlage im Rathaus. Nachdem es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle derzeit Förderungen für die Erneuerung von Heizanlagen gibt und für Pelletheizungen ein Fördersatz von 45 Prozent gewährt wird, sei es eine Überlegung wert, die alte Ölheizanlage durch eine Pelletheizung zu ersetzten, so Bürgermeister Blab. Weiter ließ er wissen, dass der Tankraum allerdings in einem desolaten Zustand sei, weshalb seiner Ansicht nach an der Hinterseite das Rathauses ein separates Heizhaus mit Pelletbunker angebaut werden sollte.

Es kam jedoch der Einwand, dass den Immergrün-Schützen damit eine Erweiterungsmöglichkeit ihrer Schießstände verbaut werde. Bevor ein Förderantrag eingereicht wird, soll nun abgeklärt werden, ob der vorhandene Tankraum als Pelletslager genutzt werden kann, und es soll eine Kostenaufstellung erfolgen. (rse)

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