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Projekt

Grundschüler sind Feuer und Flamme

Die Mädchen und Buben der 3. Klasse in Chamerau besuchten die Freiwillige Feuerwehr. Sie hatten viele Fragen im Gepäck.
Hermann Schropp

Die 3. Klasse der Grundschule besuchte am Dienstag die Feuerwehr Chamerau und hatte viele Fragen. Foto: Schropp
Die 3. Klasse der Grundschule besuchte am Dienstag die Feuerwehr Chamerau und hatte viele Fragen. Foto: Schropp

Chamerau.Eine besondere Schulstunde stand am Dienstag auf dem Lehrplan der 3. Klasse. Zusammen mit Lehrerin Anna Edbauer statteten die Schüler dem Feuerwehrhaus einen Besuch ab. Beim nahe gelegenen Feuerwehrhaus wurden sie vom 1. Vorsitzenden Johann Robl begrüßt. In mehreren Unterrichtsstunden im Heimat- und Sachunterricht hatten die Kinder schon jede Menge zum Thema Feuer erfahren. Dabei hatten sie im Unterricht auch Verschiedenes über die Aufgaben der Feuerwehr und deren Ausrüstung gehört. Die Schüler waren gut vorbereitet und hatten viele Fragen an Johann Robl.

Die Information vor Ort begann mit einer allgemeinen Einführung in die Arbeit und Aufgaben der Feuerwehr. Dann folgten die Fragen der Schüler, zum Beispiel: Wie viele Einsätze gibt es pro Jahr? Wie alt muss man sein, um zur Feuerwehr gehen zu können? Wie funktioniert eine Atemschutzmaske? Aber auch: Wie oft wird das Feuerwehrauto gewaschen? Johann Robl erklärte auch, dass die Feuerwehr nicht nur zu Bränden gerufen werde, sondern ihrem Leitspruch getreu auch das Retten, Bergen und Schützen zu den Aufgaben zähle. Ebenfalls ein Thema war der Notruf. Die Brandschutzerziehung sei eine wichtige Sache bei der Kindererziehung. Die Frage, wie denn die Notrufnummer in Deutschland wäre, war eher eine obligatorische an die Kinder. „112!“ schallte es dem Feuerwehrchef lautstark entgegen.

Im Anschluss an die Fragerunde wurden die beiden Einsatzfahrzeuge das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 sowie der Gerätewagen-Logistik 2 mit allen dazugehörenden Gerätschaften besichtigt. Die persönliche Schutzkleidung eines Feuerwehrmannes wurde gezeigt, die Ausrüstung für Atemschutzgeräteträger erklärt und auch die Alarmierung der Feuerwehr wurde verdeutlicht. Besonders angetan waren die Schüler von den schweren Geräten Rettungsschere und Rettungsspreizer, welche sie auch selbst kurz in die Hand nehmen durften. Die Schutzkleidung der Feuerwehrleute durften die Schüler kurz anprobieren und sie lernten dabei die Besonderheiten der Kleidung kennen. Auch weitere Ausrüstungsgegenstände wie der Verkehrssicherungsanhänger und das Schlauchboot wurden erläutert.

Es war ein Erlebnis für die Kinder, als sie in den geräumigen Fahrzeugen Platz nehmen durften und teilweise Ausrüstungsgegenstände wie den Wärmeschutzanzug anlegten. Großes Interesse zeigten die Schüler bei der Vorführung der Schlauchpflegeanlage Kompakt SPZ-K, in der das Vorweichen, Waschen, Druckprüfen, Trocknen und Wickeln der Schläuche durch eine Person geschah. Demonstriert wurde den Kindern auch eine Sauerstoffmaske und Sauerstoffflasche. Johann Robl verstand es, all die fachlichen Abläufe und technischen Einrichtungen zu erklären, aber auch die Kinder zeigten reges Interesse an den verschiedenen technischen Ausrüstungsgegenständen. (che)

Nachwuchs

  • Geschenk:

    Johann Robl übergab jedem Schüler der 3. Klasse für die rege Teilnahme an der etwas anderen Unterrichtsstunde bei der Feuerwehr noch das Buch „Bei der Feuerwehr geht's rund“. (che)

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