MyMz
Anzeige

Projekt

Grundschule ruft Klimawoche aus

Schönthaler Kinder setzten sich auf vielerlei Art mit dem Thema auseinander: mit Vorträgen, Umfragen, Experimenten und mehr
Werner Weiß

Während der Klimawoche waren Experten in der Schule zu Gast. Auf dem Foto beobachten die Schüler die Versuche von Matthias Wiedemann aufmerksam. Foto: cpf
Während der Klimawoche waren Experten in der Schule zu Gast. Auf dem Foto beobachten die Schüler die Versuche von Matthias Wiedemann aufmerksam. Foto: cpf

Schönthal.Die Grundschule Schönthal hat die Woche vor den Faschingsferien projektmäßig als „Klimawoche“ gestaltet. Von Montag bis Donnerstag fanden in allen Klassen diverse Aktionen dazu statt, externe Fachleute informierten facettenreich über den Schwerpunkt Energie. Aber auch im Vorfeld behandelte Unterrichtsthemen mündeten ein. Den Abschluss bildete der große Präsentationstag am Freitag, zu dem die Eltern eingeladen waren.

Rektorin Gabriele Rötzer freute sich in ihren Eingangsworten, zum Abschluss der „Klimawoche“ eine derart große Anzahl von Eltern und Verwandten willkommen heißen zu können. In straffer Folge reihten sich die abwechslungsreichen Beiträge aneinander. So erklärte die dritte Klasse den Begriff „ökologischer Fußabdruck“. Auch fasste sie die Vorträge von Matthias Wiedemann vom Zukunftsbüro des Landkreises Cham, von Christian Piendl vom Ingenieurbüro Christl sowie von Sascha Gierl, Energie-Effizienz Experte aus Rötz, zusammen. Die Fachleute hatten es prima verstanden, die nicht ganz einfach zu vermittelnden Aspekte wie Energieverbrauch im Haushalt, Grundlagen, Einsparungsmöglichkeiten sowie erneuerbare Energien kindgerecht aufzubereiten.

Ernährungsfachfrau Brigitte Stautner war in der ersten und zweiten Klasse zu Besuch. Sie animierte die Kinder, mit ihren Eltern beim Einkaufen so weit wie möglich Verpackungsmüll zu vermeiden. Auch Essensreste lassen sich oftmals noch zu so mancher Leckerei verarbeiten, wusste sie. Mit dem Thema „Abfall“ hat sich die zweite Klasse bereits seit Dezember beschäftigt. Sie legte verschiedene Dinge und Materialien im Schulhof aus, um zu beobachten, wie lange es dauert, bis sie verrotten. Die Kinder der ersten beiden Jahrgangsstufen stellten ihren Eltern auch die während der Klimawoche veranstalteten Aktionen vor: So probierten sie Plogging, einen Müll-Sammel-Lauf, aus, organisierten eine Büchertauschbörse und stellten ein Bienenwachstuch als Bio-Alternative zur Alu- oder Frischhaltefolie her.

Die vierte Klasse wartete zunächst mit dem Beitrag „Was haben die Ozeane mit dem Klima zu tun?“ auf und ging dann auf das Thema Plastikmüll in den Gewässern mit seinen schockierenden Folgen ein. Die AG Europa 3/4 stellte Andreas Fath vor, der 2014 den Rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwamm, um Menschen für Gewässerschutz zu sensibilisieren.

Nachdem die dritte Klasse die Ergebnisse ihrer Umfrage bei Mitschülern zu Energiesparmaßnahmen vorgestellt hatte, beschloss das hawaiianische Segenslied „E malama“, welches dazu animiert, für die Erde besser zu sorgen und sie wertzuschätzen, den großen Präsentationstag. (cpf)

Klimawoche

  • Aktionen:

    Neben Vorträgen und einem Müllprojekt stand ein großer Präsentationstag an.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht