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Grundsteinlegung für Chamer Technologie-Campus

Sie besiegelten mit symbolischen Hammerschlägen die Grundsteinlegung für den Technologie-Campus in der Badstraße (von links): Bürgermeisterin Karin Bucher, Landrat Theo Zellner, Professor Reinhard Höpfl und Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch.

CHAM. Über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Behörden erlebten am Donnerstag die Grundsteinlegung für den Technologie-Campus in der Badstraße. Bis Ende April 2010 soll das Gebäude bezugsfertig sein. Mit symbolischen Hammerschlägen beschworen Bürgermeisterin Karin Bucher, Landrat Theo Zellner, Professor Reinhard Höpfl und Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zum Wohle der Region. Der Grundstein bedeckt in einer Metallkassette unter anderem eine Stadtmünze, die Stadtratsbeschlüsse, Landkreiswappen, das Emblem der Fachhochschule Deggendorf und das aktuelle Bayerwald-Echo.

Tag wird in die Geschichte eingehen

Bürgermeisterin Karin Bucher stellte fest: „Dieser Tag wird in die Geschichte der Stadt und des Landkreises eingehen. Noch nie hat es eine Grundsteinlegung gegeben, die eine derartige Bedeutung für die Region hatte.“ Bucher lobte auch die Sponsoren aus der Wirtschaft. „Ohne ihr Engagement und ihr Geld gäbe es diesen Technologie-Campus nicht.“ Die Manager im Landkreis seien ein Beispiel an Moral und Weitsicht und nicht nur daran interessiert, möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit zu verdienen. Politik und Wirtschaft müssten die Kräfte bündeln ohne jedes Kirchturmdenken.

Landrat Theo Zellner erinnerte sich an das erste Gespräch mit Wissenschaftsminister Dr. Heubisch im Landtag. Dieser sei von Anfang an sehr aufgeschlossen gewesen. Bildung und Innovation, so Zellner, seien die besten Zeichen in Zeiten der Krise. Der Technologietransfer sei für deren Bewältigung von besonderer Bedeutung. Zellner zitierte Minister Heubisch: „Der neue Auftrag lautet: Werdet vor Ort aktiv. Nicht alles kann von München aus verordnet werden. Ich will die Regionen Bayerns selbst gestalten lassen.“ Die Finanzierung von zwei Millionen Euro sei für ihn ein schwerer Auftrag gewesen. Aber er sei zum größten Teil erfüllt. Der Landrat zählte zahlreiche Firmen auf, die mit ihren Zuschüssen den Technologie-Campus ermöglichen.

Vorzeige-Region in Sachen Dynamik

Prof. Reinhard Höpfl erklärte für den Betreiber, die Fachhochschule Deggendorf, Fachwissen und qualifizierte Kräfte seien knapp. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft sei der Königsweg zur Lösung des Problems. Die Rahmenbedingungen seien geschaffen. Als geborener Chamer habe er gerne eine Schlüsselrolle für den Campus gespielt. Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch lobte das gesunde Selbstbewusstsein und die lockere Stimmung der Veranstaltung. „Sie sind eine Vorzeige-Region in Sachen Dynamik. Ich würde mich freuen, wenn hier weitere Projekte an mich herangetragen würden. Ich bin zwar ein Münchner, aber ich weiß, dass bayerische Lebensart in der Region stattfindet.“ Ziel sei es, die Hemmschwelle vor Hochschulen abzubauen, indem man sie in die Region stelle.

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