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Günter Reitmeyer feierte seinen 85.

Viele Gratulanten ließen den beliebten Jubilar hochleben.
Sigismund Fuchs

Der Jubilar Günter Reitmeyer (vorne 2. v. li.) mit den Gratulanten Foto: rsu
Der Jubilar Günter Reitmeyer (vorne 2. v. li.) mit den Gratulanten Foto: rsu

Zell.Das Telefon stand nicht still: Günter Reitmeyer aus Seigenbach feierte seinen 85. Geburtstag. Viele Hände schüttelte der Jubilar in seinem Haus. Die Gäste wurden bestens bewirtet.

Günter Reitmeyer legt auch mit 85 die Hände nicht in den Schoß. Er ist „Mädchen für alles“ und leistete 35 Jahre Mesnerdienste in Süssenbach. Mittlerweile übernahm Florian Kainz aus Süssenbach die Mesnerei.

Reitmeyer wurde 1935 in Berlin geboren. Wegen schwerer Bombenangriffe musste er Berlin verlassen, kam nach Ostpreußen und Schlesien, dann nach Polen in ein Lager und von dort in die Tschechei, weiter nach Sudetengau und nach Eschlkam, wo die Flüchtlinge aufgeteilt wurden. Reitmeyer kam zur Familie Renner nach Untersteinbach, wo er ein sehr schönes Zuhause hatte, wie er sagte. Zur Schule ging er nach Süssenbach und Martinsneukirchen. Den Lebensunterhalt verdiente er beim Gleisbau. 1958 heiratete er Maria Hahn aus Seigenbach. Drei Kinder zogen sie auf. Vier Enkel und fünf Urenkel gehören zur Familie. Seine Frau starb 2009. Im Namen der MMC gratulierte Ewald Pfeffer und dankte dem Jubilar für seine 31-jährige Treue zu den Sodalen. Auch die FFW Schillertswiesen machte ihre Aufwartung beim Ehrenmitglied Reitmeyer. Seit 1962 ist er in ihren Reihen und erhielt etliche Auszeichnungen.

Seit Jahrzehnten bringt er die Krankenkommunion und war einige Jahre auch Kommunionhelfer. Mit bei den Gratulanten waren Bürgermeister Thomas Schwarzfischer, Dekan Ralf Heidenreich und Ruhestandsgeistlicher Willibald Spießl, die nicht mit leeren Händen kamen und zum Dank Präsente mitbrachten. Auch Pfarrgemeinderatssprecherin Christiane Griesbeck war in der Runde.

Zahlreiche Höhen und Tiefen hat Günter Reitmeyer auf seinem Lebensweg mitgemacht. Dennoch hat er seinen Humor nicht verloren. Mit seiner Lebensgefährtin Rosi Scheubeck lässt er es nun etwa ruhiger angehen. Und dass dies noch lange in Gesundheit so bleiben möge, das wünscht dem Jubilar auch die Heimatzeitung, das Bayerwald-Echo. (rsu)

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