MyMz
Anzeige

Handynetze sollen besser werden

Beim Sandgrubenweg in Waldmünchen entsteht ein neuer Funkmusten. Davon sollen die Bürger deutlich profitieren.

40 Meter hoch wird ein Sendemast plus Antenne, den der Bauausschuss in Nähe des Sandgrubenwegs genehmigt hat. Foto: Soeren Stache/dpa
40 Meter hoch wird ein Sendemast plus Antenne, den der Bauausschuss in Nähe des Sandgrubenwegs genehmigt hat. Foto: Soeren Stache/dpa

Waldmünchen.Das „Ja“ zum siebten Tagesordnungspunkt der Bauausschusssitzung könnte für sehr viele Waldmünchner Bedeutung haben: Auf nördlicher Seite des Sandgrubenwegs wird ein 36 Meter hoher Funkturm (plus sechs Meter Antennenaufsatz) errichtet.

Bürgermeister Markus Ackermann machte deutlich, dass die Stadt baurechtlich ohnehin keine Einwände haben könnte, diese aber auch nicht angebracht seien. Man könne sich nicht einerseits über die schlechte Netzabdeckung beklagen und andererseits gegen einen Masten sein. „Das Sankt-Florians-Prinzip funktioniert hier nicht“, machte er deutlich.

Stadtrat

Kürzinger ist der neue „dritte Mann“

Der FW-Mann zog erst gegen Martin Frank den Kürzeren, wurde dann zum 2. Bürgermeister-Stellvertreter Waldmünchens gewählt.

Ziel ist bessere Netzabdeckung

Zumal der Standort für den Bauantrag der Deutschen Funkturm GmbH, die im Auftrag der Telekom agiert, noch einmal weiter von der Bebauung (das Feriendorf) weg gerückt wurde als ursprünglich favorisiert. „Die bessere Netzabdeckung muss in unserem Interesse sein“, nannte er die Maxime, zu der auch gehört, sich an einem entsprechenden Förderprogramm zu beteiligen.

Der mit Ausnahme von Siegfried Wagner komplett ausgetauschte Ausschuss erlebte wenig später das, was Markus Ackermann (der zusammen mit Peter Fellner vom Bauamt die Einführung übernommen hatte) meinte, als er vom Spannungsfeld verschiedener Interessen sprach. Eine Bauvoranfrage im Außenbereich an der Regensburger Straße war zwar grundsätzlich nicht zulässig, konnte aber als Abrundung und damit zulässig gesehen werden. Zumal es ja das politische Ziel sei, junge Familien am Ort zu halten. Dieser Argumentation folgte dann auch das Gremium.

Gastronomie

Große Pläne für Waldmünchens Perlsee

Bernhard Zipperer will mit einem Baustellen-Biergarten den Perlsee zu einem Anziehungspunkt machen. Ende Mai geht es los.

Weitere Bauvorhaben im Außenbereich

Die übrigen Tagesordnungspunkte waren schnell abgehandelt. Auch in Hirschhöf und Spielberg dürfen zwei Vorhaben im Außenbereich verwirklicht werden, weil auch sie eine Abrundung darstellen beziehungsweise nur einen ganz geringen Eingriff in den Bestand. Einem Wohnhaus-Neubau im Plangebiet „Auf der Röhre“ erteilte der Ausschuss Befreiungen von einigen Festsetzungen, für die es aber bereits Präzedenzfälle gebe. (ps)

Projekt

Unternehmer wird Schwanenwirt

Teredo-Chef Sepp Karl hat das prägende Ensemble gekauft und träumt von neuer Gastro, einem Hotel und einem Regionalladen.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht