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Landwirtschaft

Hans Kastl bleibt Vorsitzender

Erwin Mühlbauer ist weiterhin Vize-Chef beim Vermittlungsring. Organisation blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017.

Präsente an die Referenten überreichte Vorsitzender Hans Kastl junior (2. v. li.). Foto: ksm
Präsente an die Referenten überreichte Vorsitzender Hans Kastl junior (2. v. li.). Foto: ksm

BAD KÖTZTING.Eine positive Bilanz zog der Vermittlungsring für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Betriebsmittel Oberer Bayerischer Wald bei seiner Jahresversammlung im Postsaal. Geschäftsführerin Maria Fischer aus Stachesried zeigte in ihrem Jahresbericht auf, dass der Vermittlungsring 2017 einen Netto-Gesamtumsatz an Waren von 3 182 959 Euro verzeichnete. Die Gewinn- und Verlustrechnung wies einen Jahresüberschuss von 34734,89 Euro auf, was belege, dass man erfolgreich gewirtschaftet habe.

Positiv fiel der Rechenschaftsbericht 2017 von Geschäftsführerin Maria Fischer aus. Der Mitgliederstand von 1149 setze sich aus mehreren Landkreisen zusammen. Neben 14 Neumitgliedern gab es 16 Kündigungen. Der Jahresbeitrag liege bei 11 Euro. Die Gewinn- und Verlustrechnung weise einen Überschuss von 34 724,89 Euro aus.

Vorsitzender Hans Kastl junior dankte Alois und Maria Fischer von der Geschäftsstelle Stachesried sowie Josef und Sonja Bergbauer von der Zweigstelle Gradis bei Bad Kötzting für ihren Einsatz. Nach fünf Jahren standen wieder Neuwahlen an. Unter der Federführung von Josef Plötz und den beiden Wahlhelferinnen Maria Fischer und Sonja Bergbauer wurden dann die einzelnen Wahlgänge durchgezogen. Auch die Gebietsvertreter mussten neu berufen werden.

Stefan Lehmeier und Siegfried Auer vom Lagerhaus Eichinger referierten zum Thema „Düngen wird anspruchsvoller“. Sie führten aus, dass Wetter und Düngeverordnung neue Düngestrategien erforderten. Elementarschwefel und stabilisierter Stickstoff helfen, den Folgen von längeren Trockenperioden und dem jetzt immer häufiger einsetzenden Starkregen entgegenzuwirken. Wichtig sei wasserlöslicher Phosphor zu Vegetationsbeginn. Siegfried Auer schilderte die Praxis und ging auch auf die Kationenaustauschkapazität (KAK) ein.

Werner Feichtinger von der BVG Bodenverbesserungs-GmbH in Rain am Lech rüttelte die Landwirte wach, als er feststellte: „Ihr Boden ist Ihr wichtigster Produktionsfaktor.“ Deshalb sollten die Bauern bestrebt sein, mit entsprechenden Düngemitteln das Bestmögliche aus ihren Böden herauszuholen. Wintergerste beispielsweise brauche mehr Schwefel.

Stadtrat Heinrich Wieser überbrachte die Grüße der Stadt und des verhinderten Bürgermeisters Markus Hofmann. Wieser gratulierte dem Vermittlungsring zu seiner Erfolgsbilanz. Er sei eine Organisation, bei der die Landwirte günstig einkaufen könnten, und darüber dürften sie froh sein.

Die Vorstandschaft des Vermittlungsrings für die nächsten fünf Jahre Foto: ksm
Die Vorstandschaft des Vermittlungsrings für die nächsten fünf Jahre Foto: ksm

Der stellvertretende BBV-Kreisobmann Franz Holzapfel übermittelte die Grüße des Obmanns Josef Wutz und des Bayerischen Bauernverbandes. Er gratulierte Vorsitzendem Hans Kastl sowie den Familien Fischer (Stachesried) und Bergbauer (Gradis) zu dem guten Geschäftsergebnis. Am 1. Juli 2017 sei die neue Düngeverordnung in Kraft getreten. Es gelte, darüber aufzuklären. Eine große Gefahr stelle die afrikanische Schweinepest dar. Entsprechende Maßnahmen seien ergriffen worden.

Holzapfel erinnerte daran, dass es in Bayern noch 10000 Landwirte gibt und sich 5000 weitere in Ausbildung befinden. Es gelte, den Bauernstand zu stärken. Holzapfel schloss mit dem Satz: „Die Verbraucher sollten stolz sein auf ihre Bauern.“ (ksm)

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