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Furth im Wald

Hans Vogel zu Gast an der Eisenbarth-Orgel

Im Zuge des Further Kultursommers und der Jahresreihe der Orgelkonzerte in der Further Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt gastiert am kommenden Sonntag, 16. Juni, um 17 Uhr der Lindauer Organist Hans Vogel an der dreimanualigen Eisenbarth-Orgel.
Wolfgang Kraus

Hans Vogel spielt am Sonntag in der Stadtpfarrkirche Werke von Muffat, Buxtehude, Bach, Kraus und Rheinberger. Foto: fwk
Hans Vogel spielt am Sonntag in der Stadtpfarrkirche Werke von Muffat, Buxtehude, Bach, Kraus und Rheinberger. Foto: fwk

Furth im Wald.Vogel war Schüler von Eberhard Kraus an der damaligen Fachakademie für katholische Kirchenmusik und Musikerziehung und heutigen Hochschule für Kirchenmusik (HfKM) in Regensburg und ist seit dieser Zeit dem Further Regionalkantor Wolfgang Kraus freundschaftlich verbunden. So ist Hans Vogel regelmäßiger Gast bei der Konzertreihe in Furth im Wald.

Der Lindauer Organist und Kirchenmusiker, der nach seinem Kirchenmusikstudium in Regensburg noch ein Orgelstudium bei Professor Günter Fetz am Landeskonservatorium für Vorarlberg in Feldkirch und verschiedene Meisterkurse anschloss, hat sich ein sehr abwechslungsreiches Konzertprogramm mit Werken aus der Barockzeit, der Romantik und Moderne vorgenommen.

Im Einzelnen spielt er die Toccata nona des bayerischen Barockkomponisten Georg Muffat (1653-1704), das Praeludium in g-Moll BuxWV 149 des norddeutschen Meisters der Orgelmusik Dietrich Buxtehude (1637-1707) und passend zum Dreifaltigkeitssonntag das theologisch durchdachte Meisterwerk aus der „Clavierübung Teil III“ von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Praeludium und Fuge in Es Dur BWV 552. Während das Praeludium in Konzertform komponiert ist, fällt die Fuge mit ihren drei Themen auf. Das erste Thema symbolisiert mit langen Notenwerten Gott Vater, das zweite Thema in seiner tänzelnden Beweglichkeit Gott Sohn, und das dritte Thema den Heiligen Geist. Höchst kunstvoll führt der Komponist zum Schluss alle drei Themen zusammen.

Auf Bach folgt ein Stück des ehemaligen Regensburger Domorganisten Eberhard Kraus, das 1985 komponierte „Halleluia“ über das Thema, das die vier Tonbuchstaben des Namens Bach ergeben. Seiner großen Vorliebe für den Liechtensteinischen Komponisten Josef Gabriel Rheinberger zollt Hans Vogel mit der Interpretation der 15. Orgelsonate in D-Dur op. 168 Tribut. Die drei Sätze der Sonate haben die Überschriften Phantasie, Adagio sowie Introduktion und Ricercar. Der musikalische Spannungsbogen des Konzerts reicht damit von der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bis in das späte 20. Jahrhundert, womit ein abwechslungsreiches Konzert an der farbenreichen Eisenbarth-Orgel der Further Stadtpfarrkirche garantiert ist.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, Spenden zur Deckung der Kosten werden gerne angenommen. (fwk)

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