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Mittwoch, 25. April 2018 20° 3

Bilanz

Harmonie – bis auf die Heizung

Sportlich und gesellschaftlich haben die Eichenlaubschützen Staning ein erfolgreiches Jahr hinter sich – nur die Gastherme streikte.

Chamerau.. Eichenlaub-Vorsitzender Daniel Schollerer listete in seinem Tätigkeitsbericht eine Fülle von Terminen und eigener Veranstaltungen auf. Hier wurde deutlich, wie viele Termine die Schützen besuchten und organisierten: vom Aufstellen des Kirtabaumes mit der Ortsbevölkerung über das 40- jährige Gründungsfest mit Gottesdienst in der Staninger Dorfkapelle, dem ein anschließendes Gemütliches Beisammensein folgte.

Schollerer konnte dazu detailiert berichten, dass nunmehr alle vertraglichen Bedingungen erfüllt worden seien und somit das Inventar so wie es im Schützenheim vorhanden ist, dem Verein gehört. Dass im abgelaufenem Vereinsjahr nicht alles glatt ging, so der Vorsitzende beweist die defekte Zentralheizung (Gastherme), die komplett ersetzt werden muss.

Die Übungsschießen, die jeden Freitag im Schützenheim durchgeführt werden, könnten besser besucht werden, monierte der Vorsitzende.

Beim Rundenwettkampf konnte sich die Mannschaft von der Gruppe 1 der Gauliga den ersten Platz erkämpfen und somit wieder in die Kreisliga aufsteigen. Mannschaftsschützen sind Helmut Stoiber jun., Stefan Ederer, Daniel Schollerer, Gottfried Kolbeck und Helmut Stoiber sen.. Ersatzschütze ist Daniel Holzer.

Helmut Stoiber jun. erfolgreich

In der Einzelwertung des Rundenwettkampfs konnte sich Helmut Stoiber jun. den 2. Platz mit 2193 Ringen im Durchschnitt 365,5 Ringen erkämpfen. Daniel Schollerer belegte den 4. Platz mit 2160 Ringen und einen Durchschnitt von 360 Ringen. Stefan Ederer belegte den 16 Platz mit 2080 Ringen und einen Durchschnitt von 347 Ringen unter über 100 Schützen.

Der aktuelle Mitgliederstand zum Jahreswechsel betrug 56 aktive und sieben passive Mitglieder. Austritte waren mit Christa und Edgar Reus zu verzeichnen, sowie ein Beitritt von Heike Bergbauer. Das Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder liegt bei 50 Jahren. Dank sprach Schollerer zum Schluss seines Tätigkeitsberichtes den Mitgliedern aus, die sich bei Arbeitseinsätze im und um das Schützenheim zur Verfügung stellten.

Dritter Bürgermeister Johann Robl dankte für die Beteiligung an den vielen Veranstaltungen. Er fand es „geradezu einzigartig“, wie bei den Schützen der Zusammenhalt funktioniere. Für die Probleme organisatorischer wie finanzieller Art, die den Verein plagen, versprach er ein Mitwirken in Verbindung mit dem Bürgermeister und dem Gemeinderat. Er sprach auch seinen Dank aus für das Aufrechterhalten des Dorflebens und dankte der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Unter Wünsche und Anträge wurde angeregt, für Markus Steinmann, der als zweiter Kassenprüfer gewählt war, einen Ersatz zu bestimmen, was auch durch Wahl einstimmig erfolgte. Neuer Kassenprüfer bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr ist nun Fritz Rauschkolb, der die Wahl annahm.

Neue Hüte sollen her

Angesprochen wurde eine einheitliche Kleidung – hier vor allem auf den Schützenhut, der bei einigen Mitgliedern schon arg ramponiert sei. Vorsitzender Schollerer wird sich mit dem Vereinsausschuss um eine akzeptable Lösung bemühen. Ebenso wird sich der Ausschuss über eine weitere Angebotseinholung zur Neuanschaffung der Heizungsanlage bemühen.

Schließlich wurde der Telefonanschluss im Vereinsheim angesprochen: Ist dieser heute für die Schützen noch wirtschaftlich? Bei der Aussprache kam keine einheitliche Meinung zustande, weswegen dieser Punkt ebenfalls an den Ausschuss zur Klärung übergeben wurde. (che)

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