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Politik

Heike Fries wieder als Kandidatin nominiert

Zudem steht die Falkensteiner Liste für die Wahl am 15. März.
Anton Feigl

Die Bwerber der „Falkensteiner Liste“ mit Bürgermeister-Kandidatin Heike Fries (vorne Mitte) Foto: Anton Feigl
Die Bwerber der „Falkensteiner Liste“ mit Bürgermeister-Kandidatin Heike Fries (vorne Mitte) Foto: Anton Feigl

Falkenstein.Bei der Nominierungsveranstaltung der „Falkensteiner Liste“ wurde erwartungsgemäß die amtierende Bürgermeisterin Heike Fries erneut als Kandidatin gewählt. Zugleich wurde auch die 16 Kandidaten umfassende Marktratsliste plus einem Nachrücker verabschiedet. Das Interesse an der Versammlung unter dem Motto „Frischer Wind für die Marktgemeinde Falkenstein“ im Gasthof „Zur Post“ war groß, wie die Anwesenheit der knapp 60 Teilnehmer zeigte, zumal im Ratsgremium ein gewaltiger Umbruch zu erwarten ist, denn von den bisherigen 16 Mitgliedern werden sich lediglich vier einer erneuten Wahl stellen.

Wie Bürgermeisterin Fries sagte, sei für sie die Kommunalwahl – obwohl erst seit 15. September 2017 im Amt – eine underbare Möglichkeit, die Gemeinderats- und Bürgermeister-Wahl wieder zusammenzulegen, ganz abgesehen von der damit verbundenen Kostenersparnis“. Als wesentliche Projekte ihrer zweijährigen Amtszeit seien neben zahlreichen weiteren folgende Maßnahmen zu nennen: Umbau in der Schule für zwei Kinderhausgruppen mit Spielplatz, die Errichtung von zwei Bushalteselle mit Wartehäuschen in der Straubinger Straße und in Arrach, Vollausbau Josef-Heigl- und Rudolf-Thum-Straße, Josef-Meier-Straße, Gehweg in Friedhof und Regensburger Straße, Neuanschaffung eines Unimogs für den Bauhof, diverse Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen im Freibad, die Einleitung und Planung zur Dorferneuerung Erpfenzell, Planungen für Baugebiete in Arrach und „Am Rußwurm“, Einführung einer Jobbörse, des Unternehmerfrühstücks sowie Betriebsbesichtigungen, Anschaffung von Schutzanzügen für alle sechs Ortsfeuerwehren sowie kulturelle und Freizeitangebote. „Dennoch gibt es noch viel zu tun“, so Fries. Auf deren Agenda stehen unter anderem der „Schröttinger-Bräu“, für den das Gesamtkonzept mit Bauvorbescheid für anteilige Neubebauung mit Wohnung bereits gestellt sei, sowie Edeka (Fries: „Vertraut mir, es wird ein gutes Ende geben“) und Bavaria-Gelände, Urnengräber für den Friedhof oder die Neugestaltung des Schmid-Anwesens ganz oben.

Einstimmig nominiert wurde Fries dann als Bürgermeister-Kandidatin. In einer Vorstellungsrunde bekundeten die Bewerber danach ihre Absicht, Falkenstein nach vorne zu bringen, wieder zu stärken und attraktiv zu gestalten – und zwar für alle Generationen. Die Liste wurde einstimmig angenommen.

Die Kandidaten der Falkensteiner Liste für den Marktrat: 1. Heike Fries, 2. Joachim Eberl, 3. Bianca Amann, 4. Antia Ferstl, 5. Sylvia Kühn, 6. Dr. med. Matthias Dobmeier, 7. Karlheinz Brosch, 8. Jan Winter, 9. Reinhard Hecht, 10. Christina Tschida, 11. Wolfgang Neft, 12. Patrick Schwarz, 13. Josef Gürster, 14. Rudi Groß, 15. Harry Neuert, 16. Markus Semmelmann und Nachrücker Bernd Kohl.

Im Anschluss hatten die Kreistagskandidaten Gelegenheit, sich vorzustellen. Dies waren: Bianca Amann (Junge Liste), Christian Röger (CSU), Patrick Schwarz (FDP), Franz Schambeck (SPD), Anita Ferstl (Freie Wähler), Georg Höcherl (Freie Wähler Roding) und Franziska Röger (CSU). (rto)

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