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Hochfest

Heilbrünnl zog Gläubige an

Die Sitzplätze reichten bei den Gottesdiensten an Mariä Himmelfahrt gar nicht aus. Viele waren zu Fuß gepilgert.
von Jakob Moro

  • Die Bänke und Stühle reichten für die vielen Marienverehrer am Vorplatz zum Heilbrünnl nicht aus, so viele Gläubige besuchten an Mariä Himmelfahrt bereits die erste Messe am Heilbrünnl. Fotos: Jakob Moro
  • Ruhestandspfarrer Josef Schmaderer und Pfarrer Berno Läßer zelebrierten die Frühmesse am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel.

Roding.Mesner Hubert Pusl machte Platz für die vielen kleinen Kerzenlichter an den Ständern im Innern der Heilbrünnl-Kirche und schaffte den Altar sowie die Stühle für Priester und Ministranten nach draußen aufs Podest vor dem Gotteshaus. Es herrschte Wallfahrerwetter, der Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt konnte im Freien stattfinden. Auch in diesem Jahr erlebte die Rodinger Wallfahrtsstätte einen Besucherrekord.

Die Gläubigen kamen von weit her oder pilgerten per pedes von Roding aus an der Regenpromende entlang zur Kienmühle, über die Brücke hinauf zum Heilbrünnl. Bereits beim Gottesdienst am frühen Morgen reichten die Bänke und Stühle im Freien nicht mehr aus, damit alle einen Sitzplatz hatten.

Auch im Innern der Kirche waren die Bänke dicht besetzt, als Ruhestandspfarrer Josef Schmaderer gemeinsam mit dem früheren Rodinger Kaplan und jetzigen Stadtpfarrer Hemaus, Berno Läßer, die erste Messe am Fest Mariä Aufnahme in den Himmel begann und alle Pilger, vor allem die Fußwallfahrer nach Altötting, denen der Pilgersegen erteilt wurde, willkommen hieß.

Schmaderer: „Ein herzliches Grüß Gott. Ich freu mich, dass schon in aller Früh, um 8 Uhr, so viele gekommen sind am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Wenn wir uns auf Gott einlassen, dann wird er auch uns aufnehmen. Das heutige Marienfest ist ein Fest der Hoffnung und der Freude.“

Der Geistliche knüpfte in seiner kurzen, prägnanten Predigt anschließend an das Lukasevangelium an und sagte unter anderem: „Unser Leben ist der Vorgeschmack auf das Leben, das uns einmal geschenkt wird. Gott erbarmt sich aller Menschen. Er führt sie zu einem erfüllten Leben. Dies heißt nicht, dass wir frei sind von Krankheiten und Unwägbarkeiten und Mühsal. Wir haben aber jemanden an unserer Seite, der uns begleitet, Maria. Maria ist unsere ständige Wegbegleiterin.“

Organistin Rosmarie Büchner begleitete den Gottesdienst, der im Freien vor der Kirche stattfand, musikalisch am Keyboard. Marienlieder bereicherten den feierlichen Gottesdienst. Den Festgottesdienst um 10 Uhr zelebrierte Stadtpfarrer und Regionaldekan Holger Kruschina.

Am Nachmittag waren alle zur Mitfeier der Marienandacht eingeladen. Nach und vor den Festgottesdiensten kamen viele Marienverehrer zum Brunnen in der Mitte der Kirche, wuschen sich die Augen mit dem Heilbrünnl-Wasser und zündeten zur Ehre Mariens Kerzen im Altarraum an. Sie beteten zu Maria, bevor sie glücklich den Heimweg antraten. Dank galt dem Team der Feuerwehr Mitterdorf, das seit Jahren die Verkehrsregelung an den großen Marienfesten am Heilbrünnl übernimmt.

Grosser Frauentag

  • Brauchtum:

    Der Frauenbund bot gesegnete Kräuterbüschel an.

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