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Heimisches Handwerk aus der Stadt Rötz

Das Museum in Hillstett beherbergt auch alte Handwerkstradition aus der Stadt Rötz. Ein Blick in die Vergangenheit.
Von Günther Hofmann

Das Friseurhandwerk entwickelte sich aus dem Bader- und Barbiergewerbe. Er war der „Arzt der kleinen Leute“, der für Baden, Körperpflege und Kosmetik zuständig war. Heute spricht man neben Damen- und Herren-Friseuren auch von speziellen Mode-, Top-, Trend- oder Promi-Friseuren. Die Geräte von früher sorgten damals schon für genügend Abstand zueinander. Fotos: Günther Hofmann
Das Friseurhandwerk entwickelte sich aus dem Bader- und Barbiergewerbe. Er war der „Arzt der kleinen Leute“, der für Baden, Körperpflege und Kosmetik zuständig war. Heute spricht man neben Damen- und Herren-Friseuren auch von speziellen Mode-, Top-, Trend- oder Promi-Friseuren. Die Geräte von früher sorgten damals schon für genügend Abstand zueinander. Fotos: Günther Hofmann Foto: Günther Hofmann

Rötz.Altes Handwerk in verschiedenen Facetten sind in dem Museum zu bewundern. Manche Zunft hat sich nur verändert, andere Berufe sind fast ausgestorben. Unser Autor hat einen genauen Blick auf die Hilfsmittel und Werkzeuge der Handwerker aus vergangenen Zeiten geworfen.

Die Uhrmacherfamilie Reichl aus Rötz

Die Ausstellungstücke im Museum Hillstett stammen von der Rötzer Familie Reichl, die in mehreren Generationen das Uhrmacherhandwerk in der Stadt betrieb. Der Hut, der Regenschirm und die Schürze sind noch original von Anton Reichl, der seine Werkstatt neben dem Fürstenkasten hatte. Auch ein Firmenschild von Anton Reichl ist erhalten.

Hausname „Sodla“ erhält Erinnerung

Die Sattler verwendeten für Sättel, Kummete, Kutschgeschirre und Riemen schweres, Leder. Im 18. Jahrhundert wandten sich viele Sattler auch dem Polstern von Sitzmöbeln zu. Die Ausstellungsstücke stammen zum Teil aus der ehemaligen Rötzer Sattlerei Heilingbrunner. Der Hausname „Beim Sodla“ erinnert an die Sattlerfamilie Nothaas.

Heimat

Wo die Handwerkskunst daheim ist

Das Handwerksmuseum in Rötz freut sich am Pfingstsamstag erstmals wieder auf Besucher. Es hat bedeutende Ausstellungsstücke.

15 Schuhmacher arbeiteten in Rötz

Die Herstellung von Schuhen war bis Mitte des 19. Jahrhunderts Handarbeit. In Rötz übten zu Beginn des 19. Jahrhundert 15 Handwerker den Beruf des Schuhmachers aus. Schon bald wurden erste Spezialmaschinen entwickelt. Die Schuhherstellung verlagerte sich in die Fabriken und wurde zum Massenartikel.

Erst Technik brachte Bäckern Erleichterung

Die Bäckerei als Handwerk entwickelte sich erst im Mittelalter zur Versorgung der Bewohner der Städte. Die Arbeitsbedingungen wurden durch Hitze, Mehlstaub und Nachtarbeit erschwert.

Der Messerschmied Babl aus Rötz

Die ausgestellten Geräte, Werkzeuge und Produkte stammen aus der Werkstatt von Messerschmiedemeister Benedikt Babl aus Rötz. Für die Schwarzenburgfestspiele schmiedete Babl die Schwerter.

Kultur

Handwerksmuseum öffnet

Statt an Ostern können Besucher heuer ab Pfingsten die Tradition der Berufe bestaunen. Die lange Pause machte den Betreibern Sorgen.

Der Drucker und die Massenmedien

Mitte des 15. Jahrhunderts entwickelte Gutenberg ein Druckverfahren mit beweglichen Buchstaben, die wieder verwendet werden konnten. Damit schuf er die Grundlage für eine Massenproduktion von Drucken.

Der Wagner: Ein wichtiger Beruf

Der Wagner gehörte neben dem Schmied zu den wichtigsten Handwerkern. Er fertigte landwirtschaftliche Geräte aus Holz, aber auch Nudelhölzer Schlitten und Eisstöcke.

Politik

Die Stimme aus dem Rötzer Süden

Stephan Rötzer will sich für die Interessen der Dörfer einsetzen. Neben dem Bauausschuss liegen ihm die Vereine am Herzen.

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