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Blaibach

Helmut Bielmeier zu Grabe getragen

Zahlreiche Vereine und auch die Gemeinde nahmen nach dem Requiem Abschied von dem im Alter von 80 Jahren verstorbenen Blaibacher Bürger Helmut Bielmeier.
Alexander Ziereis

Der Blaibacher Helmut Bielmeier ist im Alter von 80 Jahren gestorben.  Foto: Alexander Ziereis
Der Blaibacher Helmut Bielmeier ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Foto: Alexander Ziereis

Blaibach.

Voll besetzt war das Blaibacher Pfarrheim am vergangenen Mittwoch zum Trauergottesdienst. Pater Rockose Kolenchery zitierte zu Beginn der Predigt kurz die Lesung, in der es hieß, dass Gott immer zugegen und jeder Mensch teuer und wertvoll in Gottes Augen sei. Jeder sei Gottes grenzenlosen Liebe entsprungen und daher wertvoll in dessen Augen.

Anschließend blickte der Priester auf das Leben des Verstorbenen zurück. Helmut Bielmeier kam am 13. Februar 1939 in Blaibach zur Welt, wo er mit seiner jüngeren Schwester Elisabeth aufwuchs. Nach der Schulzeit begann er eine Ausbildung an der Landwirtschaftsschule in Rotthalmünster, wo sein Vater tätig war. Kurz nach Beginn der Ausbildung verstarb dieser überraschend, sodass Helmut Bielmeier gezwungen war, seine Mutter zu unterstützen und bei der Firma Herold in Chamerau eine Ausbildung zum Lohnbuchhalter begann.

Im Alter von 24 Jahren heiratete er seine Frau Rita, vier Kinder brachte die Ehe hervor. 20 Jahre lang war Helmut Bielmeier bei der Firma Raab in Blaibach angestellt, wo er sich um die Buchhaltung, Lohnabrechnung und Auslandskontakte kümmerte. Im Alter von 52 Jahren erkrankte Helmut Bielmeier schwer, lange Zeit war nicht gewiss, ob er überleben würde. Wie durch ein Wunder erlangte er Genesung, konnte jedoch seinen Beruf nicht mehr ausüben. Mit neu gewonnenem Lebensmut widmete er sich fortan besonders seiner Familie, seinen Enkeln und seinem Garten.

Helmut Bielmeier war stets sehr hilfsbereit, vor allem zu Menschen, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens standen, so der Priester. Auch beschrieb ihn Pater Rockose als Menschen mit ausgesprochen großem Allgemeinwissen, sodass er stets ein guter und beratender Gesprächspartner war. Auch war Bielmeier Fußball-Kenner und leitete von 1968 bis 1972 als zweiter Vorsitzender den TSV Blaibach.

Am Ende des Gottesdienstes ergriff Vizebürgermeister Josef Speckner das Wort und würdigte Bielmeiers kommunalpolitisches Engagement im Gemeinderat, dem der Verstorbene von 1978 bis 1984 angehörte. Ehrenschützenmeister Karl-Heinz Rank sprach anschließend für die Schützengesellschaft Blaibach dem verstorbenen Mitglied und Gönner des Vereins seinen Dank für 51 Mitgliedsjahre aus. Für die Feuerwehr nahm der Ehrenvorsitzende Alfred Knobloch Abschied von Bielmeier, der 61 Jahre dem Verein angehörte, Kassier Josef Höpf dankte im Namen des Wald-Vereins für über 50 Jahre Zugehörigkeit zur Sektion, ehe sich der Trauerzug zum Friedhof in Bewegung setzte, wo Helmut Bielmeier zur letzten Ruhe gebettet wurde. (khu)

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