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Heuer wird an Fronleichnam nicht geprangert

Zehn Tage nach Pfingsten wird im katholischen Bayern der Prangertag gefeiert.
Jakob Moro

Dieser Altar stammt vermutlich aus dem Stamsrieder Schloss. Heuer wird er wegen der Corona-Krise nicht aufgestellt.  Foto: Jakob Moro
Dieser Altar stammt vermutlich aus dem Stamsrieder Schloss. Heuer wird er wegen der Corona-Krise nicht aufgestellt. Foto: Jakob Moro Foto: Jakob Moro/Jakob Moro

Roding.Doch in diesem Jahr wird wegen der Corona-Pandemie vielerorts auf die Prozessionen verzichtet. In Roding wollte Pfarrer Holger Kruschina eine große Feier mit 250 Gläubigen am Esper feiern. Doch das Landratsamt Cham wollte lediglich 100 Personen genehmigen (wir berichteten). Daher gilt die Alternative mit drei Messen in der Pfarrkirche. Der erste Gottesdienst ist um 8.30 Uhr für die Gläubigen mit den Anfangsbuchstaben A bis H, der zweite um 10.30 Uhr mit den Anfangsbuchstaben I bis R – wegen des zeitlichen Abstands eine halbe Stunde später als an den Sonntagen. Bis 17.30 Uhr ist das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. Die dritte Messe für Gläubige mit den Anfangsbuchstaben S bis Z ist um 18 Uhr wie an einem Samstagabend. Zu allen Gottesdiensten sind Fahnenabordnung der Vereine willkommen. Sie können sich beim Taufstein – mit Abstand – aufstellen und so dem „Prangertag“ auch ein Zeichen setzen, so Kruschina.

In der Pfarreiengemeinschaft Stamsried findet an Fronleichnam, 11. Juni, um 9 Uhr in Strahlfelder Klosterhof ein Festgottesdienst mit anschließenden sakramentalen Segen statt. Um 10.30 Uhr ist in der Pfarrkirche Stamsried ein Festgottesdienst. Im Anschluss wird auch dort der sakramentale Segen gespendet. (rjm)

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