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Aktionstage

Heuschrecken und Kirschbrezen

Das Food-Truck-Festival verwandelte Chams Marktplatz in eine Schlemmermeile. Der Andrang am Samstag und Sonntag war enorm.
Von Claudia Peinelt

Auch bei Regen schmeckten die Getränke. An jedem Truck standen die Leute in langen Schlangen an. Und der Mann hinter dem Tresen hatte auch seinen Spaß. Foto: Peinelt
Auch bei Regen schmeckten die Getränke. An jedem Truck standen die Leute in langen Schlangen an. Und der Mann hinter dem Tresen hatte auch seinen Spaß. Foto: Peinelt

Cham.Schon für die alten Römer soll sie ein Glückssymbol gewesen sein: die Breze. Die verschiedensten Brezenkreationen konnten sich die Chamer am Wochenende schmecken lassen. Von der Kirsch- und Nussbreze bis zur Mohn- und Pizzabreze war beim Food-Truck-Festival alles zu haben. Und nicht nur dieses Gebäck! Kulinarisch war am Samstag und Sonntag tatsächlich so einiges geboten.

Die Breze als Glückssymbol. Foto: Peinelt
Die Breze als Glückssymbol. Foto: Peinelt

Bereits im vergangenen Jahr war das Ereignis in Cham geplant gewesen. „Aus gesundheitlichen Gründen“, wie es hieß, mussten die Verantwortlichen das Festival jedoch kurzfristig absagen. Organisator war Alexander Miller. Er steht mit seiner „Food Fabrik“ seit eineinhalb Jahren auf dem Marktplatz.

Food-Trucks und Food-Festivals gibt es immer öfter und sie werden immer beliebter. Mit Burgern, Crêpes, Donuts, Hotdogs, Pulled Pork, Pizza und vielem mehr war die Auswahl auch in Cham sehr reichhaltig und für jeden Geschmack etwas dabei.

Mit großem Hunger durfte man aber nicht zu jeder Zeit in die Stadt kommen. Die Warteschlangen an den Trucks waren häufig überall lang. Viele Gerichte wurden frisch zubereitet, und so dauerte es dann schon etwas, bis die Festival-Gäste etwas zum Ab- und Anbeißen in den Händen hielten.

„Ich hol‘ mir grad schon die zweite Waffel.“

Eine junge Besucherin schwärmte über die Bubble-Waffeln

Gute Laune beim Festival Foto: Peinelt
Gute Laune beim Festival Foto: Peinelt

Aus aller Herren Länder gab es Gerichte, die besonders von den jungen Leuten gerne probiert wurden. Ja, es gibt auch noch etwas anderes außer der klassischen Leberkas-Semmel und dem bewährten Döner. Ein ganz anderes Streetfood-Feeling erlebte Cham an diesen beiden Tagen! Etwas ganz anderes war zum Beispiel der Heuschrecken-Snack. „Des schmeckt echt guad“, meinte ein junger Mann und zeigte ganz stolz seine Heuschreckenmahlzeit her.

Was gestern vielleicht noch in New York auf der Straße verkauft wurde, gab es am Wochenende ebenfalls in Cham auf dem Marktplatz: die Bubble-Waffel. Die goldgelb gebackenen Waffeln haben eine knusprige Außenhülle und einen weichen Kern. Die Füllung, zum Beispiel mit Schokolade, lässt sie zu einem besonderen Geschmackserlebnis werden. „Ich hol‘ mir grad schon die zweite Waffel“, sagte ein Mädel und stellte sich in der langen Reihe an.

Kam man am Samstagabend zur späteren Stunde auf dem Marktplatz an, war so mancher „Nachtschwärmer“ schon überrascht, was neben den vielen Trucks und Besuchern in Chams „guter Stube“ noch vorzufinden war. Eine Unmenge an Abfall! Nicht nur die aufgestellten Abfalleimer quollen über. Auch auf den Tischen standen reihenweise Pappteller und -becher, Papier und Behältnisse. „Scho‘ da Wahnsinn, was bei so einem Food-Festival Abfall produziert wird“, meinte eine ältere Frau.

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